Faktisch für alle Bereiche der Landmaschinentechnik, von den Traktoren über gezogene Erntemaschinen bis hin zu selbstfahrenden Maschinen für unterschiedlichste Anwendungen, aber auch für die Hilfseinrichtungen, also die kleinen Geräte, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, kann der Rohrbiegemaschinenhersteller Transfluid aus dem Sauerland die richtigen Maschinen zum Rohrbiegen und zur Rohrendenbearbeitung liefern.

Passend gebogenes Rohr zum Antreiben, Heben und Bewegen

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Der Spezialist für Rohrbearbeitungsmaschinen und -systeme bietet seine Lösungen für diese Branche schon seit vielen Jahren an. »Wir finden die Entwicklungen extrem spannend und gestalten sie gerne weiter mit«, betont Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid. »Beim Fokus auf die Rohrbearbeitung für die Fertigung von Agrarmaschinen unterscheiden wir zwei generelle Schwerpunkte: zum einen sehr häufig Profile und tragende Rohre, die zum Beispiel in Rahmenkonstruktionen verwendet werden. Zum anderen den großen Bereich der Hydraulik«, erläutert Stefanie Flaeper weiter.

Die Hydraulik ist bei den landwirtschaftlichen Maschinen häufig das Medium zum Antreiben, Heben oder Bewegen. Transfluid stellt für die Bearbeitung der hierfür gefragten Rohre eine breite Auswahl entsprechender Maschinen zur Verfügung. Von der einfachen Rohrbiegemaschine mit Dorn, wie die Transfluid T Bend DB 642K, die bei geringen Rohrmengen und mobil eingesetzt werden kann, bis zu flexiblen CNC-Anlagen mit geringer Rüstzeit. Diese können rechts- und linksherum biegen, wie die T Bend DB 630-CNC. Diese sorgen für sehr schnelle Prozesse und ermöglichen entsprechend eine höhere Ausbringung. Die Antriebe der Rohrbearbeitungsmaschinen sind besonders leistungsstark und können je nach Wunsch hydraulisch oder elektrisch angetrieben werden. Alle Anforderungen sind damit erfüllt, ganz gleich ob es sich eher um kleine Durchmesser handelt oder um große Rohre. Bei extremen Geometrien bieten sich Maschinen an, die sowohl rechts- als auch linksherum in einer Aufspannung biegen. Sie sind für höhere Ausbringungsmengen meist elektrisch angetrieben.

Bessere Prozesse bei unterschiedlichen Werkstoffen und Geometrien

Weil es im Bereich der Hydraulikrohre eine große geometrische Vielfalt bei oft geringeren Stückzahlen gibt, stellen Werkstoffe und Geometrien hier eine besondere Herausforderung dar. Zwar werden Standardwerkstoffe verwendet, aber auch solche mit viel höheren Festigkeiten, um den Anforderungen gerecht zu werden. Die Maschinen müssen deshalb eine entsprechende Flexibilität bieten.

Gerade in diesem Segment kann auch eine produktgebundene und chaotische Fertigung Sinn ergeben, weil Rohre unterschiedlicher Durchmesser für ein Produkt gefertigt werden. Die Lagerhaltung wird so stark reduziert und die Vorfertigung wie die Montage ist direkt im Anschluss möglich. »Unser Ziel ist es, die Produktionsabläufe durch unsere Lösungen erheblich zu vereinfachen und zu optimieren. Dafür bereiten unsere Maschinen das Rohr komplett vor, damit die Bauteile nach dem Biegevorgang sofort eingesetzt werden können«, erklärt Stefanie Flaeper. Am Anfang steht das Trennen, was die Produktlinie T Cut abdeckt. Zudem sind das automatische Aufbringen von Schneidringen und Umformungen jeglicher Art gefragt. Umformungen oder Schneidringe können beidseitig automatisch bearbeitet werden. Transfluid-Reinigungssysteme sorgen im Ablauf automatisch für ein sauberes Rohr. Die Experten bieten so die komplette Bearbeitung der Rohre und bei Bedarf auch mit T Motion die entsprechenden Automationssysteme an, um vollautomatisch zu fertigen.

Per Prototyping und Softwareeinsatz Produktionssicherheit ab dem ersten Rohr

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Ein entscheidender Faktor bei der Rohrbearbeitung ist das Prototyping. Alle Transfluid-Maschinen können deshalb manuell bedient werden, um einen ersten Rohrsatz zu fertigen.

Darüber hinaus stehen Geräte zur Verfügung, die das Bauteil, oder auch ganze Bausätze flexibel, direkt am Objekt vermessen und daraus präzise digitale Daten generieren. Die Software T Project ermöglicht es, die Isometrie direkt aus dem CAD zu bearbeiten. Sowohl die Konstruktion als auch der Maschinenbediener kann auf verschiedene Schnittstellen zurückgreifen, Daten einlesen und Biegekollisionstests durchführen.

»Durch die fortschrittliche Software ist bereits das erste Rohr in einer Fertigung verwendbar«, betont Flaeper. Damit bietet Transfluid den Herstellern von Agrartechnikprodukten einbaufertige Rohre, die sehr produktionsnah gefertigt werden können und die Voraussetzung für ein funktionierendes, zuverlässiges Hydrauliksystem sichern.

Zahlen & Fakten

Die erste Innovation war 1988 eine Rohrbiegemaschine für kleine Serien bis zur Rohrgröße 16 Millimeter. Sie war damals die erste ihrer Art am weltweiten Markt. Ende 1988 wurde als Ergänzung bereits der erste Mobilbieger für Rohre bis 42 Millimeter Durchmesser entwickelt.

Aktuell bringen mehr als 12.500 Maschinen im weltweiten Markt Rohre in Form.