Schon seit 2001 gilt die europäische VOC-Verordnung, die in Deutschland in der 31. BImSchV, der Lösemittelverordnung, in nationales Recht umgesetzt wurde. Sie schreibt bestimmten Branchen und Tätigkeiten vor bis zu welchen Mengen Lösemittel eingesetzt werden dürfen und fordert Maßnahmen zur Emissionsminderung, um verbesserte Umwelt- und Arbeitsbedingungen zu schaffen.

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Die logische Konsequenz, die sich aus der Richtlinie für Unternehmen ergibt, ist eine Anpassung der Lösemittelverbrauchsmenge an die festgelegte jährliche Verbrauchsgrenze. An dieser Stelle wird die Schwierigkeit der Umsetzung deutlich, auf Grund derer Raziol eine innovative Alternative zur Lösemittelverbrauchsgrenze entwickelt hat.

Die Reihe Raziol CLF 12, eine lösemittelreduzierte Schmierstoffreihe, die nicht unter die 31. BImSchV fällt und dessen Verbrauchsmenge keiner vorgegebenen Höchstmenge angepasst werden muss. Sie besteht aus speziell verdunstenden Kohlenwasserstoffen, die bei der Lösemittelbilanz nicht berücksichtigt werden und der 31. BImSchV nicht unterliegen. Außerdem ist die CLF-12-Reihe aromatenarm, sie stellt kein Gefahrgut dar und wird bevorzugt bei der Herstellung von Elektrokontakten, von Stanz- und Biegeteilen, von Dichtungselementen sowie von weißer Ware verwendet.