Leistungszentrum wird weiter gefördert

Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« geht zwei Jahre nach seiner Gründung in die zweite Phase. Gutachter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben das Leistungszentrum positiv evaluiert. Bis Ende 2020 werden zusätzlich sechs Millionen Euro in das Leistungszentrum investiert.

31. August 2018
Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« geht in die zweite Phase. (Bild: Olivien CHOUCHANA/GAMMA RAPHO/laif)
Bild 1: Leistungszentrum wird weiter gefördert (Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« geht in die zweite Phase. (Bild: Olivien CHOUCHANA/GAMMA RAPHO/laif))

Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« ist Innovation-Hub für digitale Projekte. Als Wegbegleiter der digitalen Transformation bietet das Leistungszentrum für seine Partner die Möglichkeit, mit Innovationen schnell konkrete Ergebnisse zu erzielen. Das Portfolio reicht von der Unterstützung bei der Implementierung cyberphysikalischer Systeme bis zur Realisierung von Anwendungsszenarien mit 5G.

Passgenaue Industrie-4.0-Lösungen

Das Leistungszentrum definiert mit seinen Partnern passgenaue Industrie-4.0-Lösungen und Geschäftsmodelle. In Laboren und Testbeds können Ideen erprobt, Risiken und Chancen im Experimentalbetrieb bewertet und Erfolgsfaktoren identifiziert werden.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit der vier Fraunhofer-Institute Fokus, HHI, IPK und IZM wird in der zweiten Phase fortgeschrieben. Prof. Manfred Hauswirth, Sprecher des Leistungszentrums, freut sich: »Bereits in der ersten Phase hat das Leistungszentrum die Erwartungen übertroffen. Wir arbeiten mit zahlreichen Partnern aus Berlin und Brandenburg zusammen und unterstützen KMUs und Start-ups.«

Nächste Phase unterstützen

Michael Müller, Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, betont: »Das Leistungszentrum ist ein integraler Teil der Berliner Digitalen Strategie. Die erfolgreiche erste Phase unterstreicht, wie wichtig das Zentrum für die Gestaltung des digitalen Wandels ist. Das gilt sowohl für etablierte Unternehmen als auch für junge Start-ups. Diese erfolgreiche Arbeit wird das Land Berlin auch in der nächsten Phase unterstützen.“

»Die digitalen Technologien des 21. Jahrhunderts ermöglichen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette«, unterstreicht Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. »Gemeinsam mit den deutschen Unternehmen setzen wir am Berliner Leistungszentrum mit Zukunftstechnologien die digitale Transformation erfolgreich und nachhaltig um.«

In der zweiten Phase soll die Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Mittelstand und Start-ups weiter intensiviert werden. Mit seinem Kooperations-Netzwerk und den Partnern Technische Universität Berlin, Einstein Center Digital Future, dem Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft sowie dem Wirtschaftsförderer Berlin Partner, den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg und der IHK Berlin wird der Forschungstransfer vorangetrieben.

Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung«

Die Leistungszentren der Fraunhofer-Gesellschaft organisieren den Schulterschluss der universitären und außeruniversitären Forschung mit der Wirtschaft und zeichnen sich durch verbindliche, durchgängige Roadmaps in Forschung und Lehre, Nachwuchsförderung, Infrastruktur, Innovation und Transfer aus.

Im Berliner Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« steht die Entwicklung und Bereitstellung von praxisnahen Lösungen für die digitale Transformation im Zentrum. Geforscht wird dabei sowohl an Basis- und Querschnittstechnologien als auch an Lösungen für vier konkrete Anwendungsbereiche: Tele-Medizin, Mobilität und Zukunftsstadt, Industrie und Produktion sowie kritische Infrastrukturen. Das Leistungszentrum Digitale Vernetzung wird vom Land Berlin und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.