Meusburger, ein Hersteller von Produkten für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau, weist für das vergangene Jahr einen Umsatz von rund 291 Millionen Euro auf, was einen leichten Rückgang um 5,5 Prozent bedeutet. »Verantwortlich dafür sind im Wesentlichen zwei Faktoren: die schwierige Auftragslage der Automobilindustrie sowie die Abkühlung der Konjunktur, vor allem in Deutschland«, informiert Inhaber und Geschäftsführer Guntram Meusburger.

Steigerung bei kaufenden Kunden

Das Unternehmen ist weiterhin vom langfristigen Erfolg der strategischen Ausrichtung überzeugt. Daher wird auch zukünftig in die Bereiche Vertrieb, Logistik, Produktion sowie in das Service-Angebot investiert: So wird unter anderem das automatische Kleinteilelager noch im Laufe des Jahres 2020 um 50 Prozent erweitert, wodurch genügend Platz für Sortimentserweiterungen geschaffen wird. Zudem investiert das Unternehmen im laufenden Jahr weiter in Strukturen, Software und zusätzliche Anlagen, mit welchen die Produkte prozesssicher und auf hohem Qualitätslevel hergestellt werden können.

Mit dem Kauf eines Grundstücks in Hohenems, auf dem im ersten Schritt ein neues Bürogebäude entsteht, wurde bereits frühzeitig für die Zukunft vorgesorgt. Zudem wurde der 2016 übernommene Heißkanal- und Regeltechnikspezialist PSG vollständig in das Unternehmen integriert. So kann das Know-how unter einer Unternehmensmarke Meusburger besser gebündelt und weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit dem Ausbau des Außendienst-Teams sorgen diese Entwicklungen dafür, dass die mittlerweile über 22.500 kaufenden Kunden weltweit auch in den kommenden Jahren bestens betreut sind.

Globales Wachstum

Positiv entwickelte sich für Meusburger im vergangenen Jahr auch das Geschäft in den globalen Tochtergesellschaften in China, Mexiko, der Türkei, Indien und den USA. Dank des Einsatzes der Teams vor Ort konnte die Globalisierung weiter vorangetrieben werden. Aufgrund dieser positiven Entwicklungen hat sich Meusburger zum Ziel gesetzt, im Jahr 2020 weitere Marktanteile zu gewinnen.