Leichtbau und nachhaltige Mobilität

5. Landshuter Leichtbau-Colloquium

30. Juli 2010

Der kontinuierlich wachsende, globale Mobilitätsbedarf, eine international strenger werdende Umweltschutzgesetzgebung sowie steigende Energie-, Material- und Fertigungskosten erfordern einen immer effizienteren und effektiveren Umgang mit den begrenzt verfügbaren Ressourcen. Einer nachhaltigen Mobilität hinsichtlich des Transportes von Personen und Gütern kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu. Dies betrifft insbesondere den Fahrzeug- und Maschinenbau sowie die Luftfahrtindustrie, aber auch zahlreiche weitere Branchen. Nachhaltige Mobilität ist eng mit dem Thema Leichtbau verknüpft. Denn in der Gewichts- und Funktionsoptimierung bewegter Massen liegt ein beachtliches Potenzial den Rohstoff- und Energiebedarf nachhaltig zu minimieren.

Die Bundesregierung möchte, dass bis 2020 eine Million Elektro-Automobile auf deutschen Straßen fahren. Auch von der bayerischen Staatsregierung wurde beschlossen, den Freistaat mit einer Fünf-Punkte-Strategie zu einer Herzkammer der weltweit entstehenden Elektromobil-Industrie zu machen.

Für eine nachhaltige Mobilität sind grundsätzliche funktionelle und konzeptionelle Überlegungen erforderlich wie auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen

- Fahrzeugbau,

- Maschinenbau,

- Elektrotechnik,

- Energietechnik und

- Informatik.

Diesen Themen widmet sich das 5. Landshuter Leichtbau-Colloquium dem Titel Leichtbau und nachhaltige Mobilität, das am 23. und 24. Februar 2011 an der Hochschule Landshut stattfindet.

- Leichtbautechnikien

- Leichtbauwerkstoffe

- Leichtbaukonstruktionen

- leichtbaubezogene Fertigungstechniken

- nachhaltige Mobilität.

Diese Gliederung dient als Orientierungshilfe und ist branchenübergreifend zu verstehen.

Für die Vorträge ist eine Redezeit von 25 Minuten und einen anschließenden Dialog mit den Teilnehmern vorgesehen.

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium findet 2011 zum 5. Mal statt und zählt zu den renommiertesten