Lasertunnel markiert Karosserieteile

In der Automobilindustrie müssen Bauteile über die gesamte Lebensdauer hinweg identifizierbar bleiben. Hierzu leistet die Lasermarkierung einen wertvollen Beitrag. Automobilhersteller wie VW, Audi oder Daimler und Zulieferer wie ZF oder Benteler setzen auf Systeme von SIC Marking.

13. September 2019
Lasertunnel markiert Karosserieteile
Der Lasertunnel von SIC Marking eignet sich für Projekte, bei denen die üblichen Laserschutzmechanismen nicht anzuwenden sind. (Bild: SIC Marking)

Ein Kunde von SIC Marking aus der Automobilzulieferindustrie wünschte sich die Integration eines Markierlasers in eine Roboterinsel, in der Logos, alphanumerische Zeichenfolgen und Datamatrix-Codes auf Bauteile gedruckt werden sollten. Die Automobilzulieferer entschied sich für die Lasertechnik, um hohe Flexibilität, geringe Wartungskosten und eine niedrige Lärmbelastung zu erreichen.

Letztendlich fiel die Wahl auf den Tunnellaser ›I104‹ von SIC Marking. Da wenig Platz zur Verfügung stand, musste der Markierkopf in einer Ausrichtung montiert werden, die den Laserstrahl horizontal verlaufen lässt. Das gesamte System wurde auf ein Chassis über einem Fließband angebunden. Die Teilezufuhr während der Markierung erfolgt durch einen Roboter. Der Roboter positioniert das Werkstück vor dem Markierkopf und fixiert es während des gesamten Markiervorgangs. Anschließend legt der Roboter das Werkstück wieder auf dem Fließband ab und es wird zur nächsten Bearbeitungsstation gefahren.

Automatisierung von Markiervorgängen

Die Lasermarkiertechnik ermöglicht die Automatisierung von Markierungen mit einem hohen Maß an Steuerbarkeit. Diese Technik basiert auf einem hochfrequenten Laserstrahl, der mittels drehbarer Spiegel an seinen Wirkungspunkt gelenkt wird. Die Faserlasermarkierung bietet eine breite Palette an Lösungen für beliebige Anwendungen.