Lasersensoren mit Ethernet-Anbindung

MKS Instruments stellt zur Laser World of Photonics neue OEM-Lasersensoren vor, die über den Ethernet-Bus an Anlagen angeschlossen werden können. Die Messungen können damit lokal oder remote vorgenommen werden.

05. Juni 2019
Lasersensoren mit Ethernet-Anbindung
Die Sensoren der UAE-Familie lassen sich direkt in Ethernet-basierende Anlagen einbinden. (Bild: MKS Instruments)

Die Universal-Amplifier-Ethernet (UAE)-Sensoren hat MKS Instruments speziell für Anwender entwickelt, die die Leistung ihres Lasers über eigene Software prüfen möchten. Sie entsprechen den vorhandenen UA-Sensoren mit RS232-Verbindung, haben aber statt dieser eine Ethernet-Anbindung. UAE unterstützt Ophir-Photodioden- oder thermische Sensoren, die Leistungen von Picowatt bis mehrere zehn Kilowatt – bei Bedarf auch 120 Kilowatt – sowie Einzelschussenergie messen.

Die UAE-Sensoren unterstützen Telnet, UDP und http-Protokolle. Installation und Auswahl der IP-Adresse werden durch eine mitgelieferte PC-Anwendung vereinfacht. Die Software unterstützt darüber hinaus Basisfunktionen wie die Darstellung der Leistung und Änderung der Messbereiche.

Anpassbare Basislösung

»Produkte wie das UAE-Board bieten für uns die ideale Ausgangsbasis, um OEM-Lösungen wie einen Prototyp ganz individuell nach den kundenspezifischen Anwendungen zu entwickeln«, erklärt Reuven Silverman, Geschäftsführer Ophir Photonics. »Wir beginnen mit dem Leistungsbereich und der Sensortechnik, die für eine Anwendung benötigt wird. Dann fragen wir nach der Arbeitsumgebung und passen den Laserleistungssensor so an, dass er den Anforderungen, wie Reinraumbedingungen oder Netzwerkkompatibilität, entspricht.« Durch die UAE-Integration lassen sich die Leistungsmessgeräte direkt in ein Ethernet-basierendes System einbinden, ohne dass zusätzlich externe Ethernet-Schnittstellen benötigt werden.

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