Laserschweißen mit Schablonen

AWL entwickelt und produziert Laserschweißschablonen für die Automobilindustrie. Die Anforderungen des Marktes werden immer strenger und die verwendeten Materialien erfordern optimale Bedingungen während dem Schweißvorgang. Dabei spielt die Laserschweißschablone eine wichtige Rolle.

25. September 2015

Für das Schweißen der Rückenlehne der Rückbank von Autos wird überwiegend mit sogenannten Sandwichschablonen gearbeitet. Ein Prinzip, bei dem zwei Platten aufeinander klemmen und das Produkt, das geschweißt werden muss, dazwischen geklemmt wird. Diese Schablonen hat AWL weiterentwickelt. Ein großer Vorteil ist, dass bei den Sandwichschablonen kein Schutzgas erforderlich ist, im Gegensatz zu anderen Laserschweißschablonen.

AWL hat sich vor allem auf die Andrücktechnik und die Luftqualität in der Schablone konzentriert:

• Die Umschaltung von hydraulischen auf pneumatische Zylinder sorgt für weniger Leckagen und Verschmutzungen.

• Ein kontinuierlicher Luftstrom in den Laserschweißschablonen erhöht die Qualität des Schweißes und die Schweißgeschwindigkeit.

• Die Entwicklung lokal angeordneter Luftdüsen sorgt für einen genau ausgerichteten Luftstrom.

• Der Einstellungsprozess wird verkürzt.

Außerdem hat sich AWL für einen modularen Aufbau der neuen Laserschweißschablonen entschieden. Somit kann eine Komponente der Schablone einfach durch eine andere ausgewechselt werden. Auf diese Weise können Produktänderungen oder Produktumstellungen schnell und effizient realisiert werden. Damit wird auch der produktspezifische Teil der Schablone vereinfacht, wodurch sich die „Time-to-market" des Produkts verkürzt.