Lasermessgerät für die additive Fertigung

MKS Instruments stellt mit Beamcheck ein neues Strahlprofilmessgerät der Marke Ophir vor, das die Funktion des Lasers in der additiven Fertigung überprüft. Durch den Einsatz von Beamcheck lässt sich die Produktqualität der Bauteile erhöhen, die Ausschussrate sinkt.

21. Juni 2017
Beamcheck misst alle wichtigen Strahlparameter in der laserbasierenden additiven Fertigung. (Bild: Ophir)
Bild 1: Lasermessgerät für die additive Fertigung (Beamcheck misst alle wichtigen Strahlparameter in der laserbasierenden additiven Fertigung. (Bild: Ophir))

Das Lasermessgerät Beamcheck misst alle wichtigen Strahlparameter in der laserbasierenden, additiven Fertigung: Fokusgröße, Laserleistung, Laserleistungsdichte auf der Bearbeitungsebene sowie Änderungen der Fokusgröße und Leistungsdichte über die Zeit.

Konstante Laserstrahlung

Christian Dini, Director Global Business Development Ophir, erklärt: „Bei laserbasierenden Prozessen der additiven Fertigung kommt es darauf an, dass die Laserstrahlung konstant über die gesamte Bearbeitungsfläche auf das Material trifft. Nur so ist die Leistungsdichte optimal und das Material lässt sich erfolgreich verarbeiten.“ Beamcheck stellt fest, ob der Laser die vordefinierte Leistung liefert und ob diese mit dem erwarteten Strahlprofil an die richtige Stelle fokussiert wird.

Beamcheck kombiniert eine hochauflösende Kamera mit einem kalibrierten Sensor zur Leistungsmessung. Die Kamera befindet sich exakt auf der Bearbeitungsebene, so dass ein präzises Modell der Leistungsdichte erstellt werden kann. Ein Strahlteiler lenkt einen kleinen Prozentsatz des Strahls vom Faserlaser auf die Kamera, während der größere Teil des Strahls auf den Leistungssensor gelenkt wird. Aus diesen Messungen lassen sich anschließend Fokusgröße und -lage  sowie Leistungsdichte ableiten.