Lasercutting seit 25 Jahren

Im September fanden bei Eurolaser die Innovation Days statt. Die Hausmesse zum 25-jährigen Bestehen bot den 250 Gästen Live-Vorführungen an neun Lasersystemen. Das Rahmenprogramm bestand aus Fachvorträgen und einer Partnerausstellung.

21. Oktober 2019
Lasercutting seit 25 Jahren
Große Ausstellungsfläche mit Live-Demonstrationen an neun Lasersystemen. (Bild: Eurolaser)

Seit 1994 ist eurolaser der Spezialist für CO2-Lasercutter, mit denen nahezu alle nichtmetallischen Materialien geschnitten werden. Besonders auf die Verarbeitung von Acryl, Holz, Textil und Folie ist das Unternehmen spezialisiert. Lasergeschnittene Produkte finden sich in jedem Alltagsbereich, von der Bekleidung über Tastaturen bis hin zu Möbeln und der Innenausstattung in PKW. Zunächst in Hamburg und Seevetal beheimatet, bezog eurolaser 2009 die Geschäftsräume am heutigen Standort in der Lüneburger Borsigstraße. Hier sind mittlerweile über 100 Mitarbeiter tätig, und das Unternehmen wächst ständig weiter. Nicht zuletzt dank der motivierten Belegschaft gehört eurolaser seit diesem Jahr zu den Top 100 Innovatoren in Deutschland. In den 25 Jahren haben über 100 junge Menschen ihre Ausbildung bei eurolaser absolviert: als Techniker, als Kaufleute oder im Service. Um den Ideenreichtum und die Begeisterung zu erhalten, hat eurolaser kürzlich das interne Innovation Lab ins Leben gerufen. Hier tauschen sich die Mitarbeiter unter 25 Jahren, die also heute jünger sind als das Unternehmen, aus und entwickeln Ideen für die Zukunft.

Lebendige Geschichte bei eurolaser

Neben den neuesten Technologien und dem Austausch über Trends und Entwicklungen in der Branche waren auf den INNOVATION DAYS auch die verschiedenen Maschinen aus der Vergangenheit zu sehen. Gründer und Geschäftsführer Matthias Kluczinski berichtet: „Auch unser allererstes ausgeliefertes System mit der Seriennummer 1 ist heute noch in Betrieb. Auf diese Langlebigkeit unserer Systeme, die unsere nachhaltige, ganzheitliche Firmenphilosophie zeigt, sind wir stolz.“

Auf dem Weg zum grünen Unternehmen

Von Anfang an ist es dem Geschäftsführer ein Anliegen gewesen, nicht nur hochwertige Technik zu entwickeln, sondern auch nachhaltig zu produzieren und zu handeln. Aktuell ist das Unternehmen diesem Ziel mehrere große Schritte nähergekommen. Zwischen Februar 2018 und Mai 2019 fanden zahlreiche Umbaumaßnahmen statt, die den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren, die Energiekosten insgesamt senken und durch eine Kombination aus Photovoltaik und einem Blockheizkraftwerk die Gebäude phasenweise komplett mit selbst erzeugter Energie versorgen. In mehreren Bauphasen wurde die Fassade neu und mit recyclingfähigen Rohstoffen gedämmt, die Heizungsanlage erneuert sowie die gesamte Beleuchtung auf LED umgestellt. Tageslichtatmosphäre in den Büros, zugluftfreie Belüftung und effiziente Beheizung durch Deckenstrahlplatten in der Produktion sorgen im ganzen Unternehmen für gesunde Arbeitsbedingungen.