Laseranlage zum 3D-Metallschneiden

Die Jenoptik-Sparte Automotive stellt auf der Euroblech in Hannover ihre Laseranlagenserie zum 3D-Metallschneiden Jenoptik-Votan BIM vor.

25. Oktober 2016

Laserschneiden ermöglicht die effiziente Bearbeitung komplexer Metallteile. Gegenüber konventionellen Verfahren minimiert der berührungslose Laserprozess sowohl die Bearbeitungszeit durch fehlende Rüstzeiten als auch die durch Werkzeugverschleiß verursachten Kosten. Aufgrund ihres Designs und der Flexibilität ist die Laserschneidanlage Jenoptik-Votan BIM das ideale Werkzeug zum Bearbeiten verschiedener Metallapplikationen.

Präzise Anlage

Mit einer Wiederholgenauigkeit bis zu 50 Mikrometer bei hoher Dynamik ist diese Lasermaschine sehr genau. In einer Sekunde schneidet die Jenoptik-Votan BIM einen Kreis oder eine andere Standardkontur. Das ermöglicht im Vergleich zu anderen Robotersystemen eine kürzere Taktzeit.

Das Systemkonzept der Serie beruht auf einer Strahlführung im Inneren des Roboters. Dadurch können Laserquellen mit einer Leistung bis fünf Kilowatt verwendet werden, ohne dass ein komplexer externer Strahlengang erforderlich ist. Der äquidistante Strahlengang verhindert ein Pumpen des Laserstrahls und sorgt für eine gleichbleibende Strahlqualität. Auf diese Weise bietet Jenoptik ihren Kunden einen Wettbewerbsvorteil.

Die Laseranlagenserie zum Metallschneiden von Jenoptik findet ihren Einsatz in der Automobilindustrie zum Schneiden komplexer Kraftfahrzeugkarosserie und Konstruktionsteile sowie hydrogeformter Rohre, die in Abgassystemen und bei der Karosserieträgerherstellung Anwendung finden. Die Anlage lässt sich leicht in Fertigungsstraßen und kombinierte Bearbeitungseinheiten integrieren.