Lange Lebensdauer durch Zink-Nickel-Beschichtung

Der Technische Händler Reiff in Reutlingen beweist mit dem Verkauf von neuartigen Rohrverschraubungen erneut sein Gespür für echte Innovationen.

13. Oktober 2011
Neue Rohrverschraubungen von Reiff mit Zink-Nickel-Beschichtung
Bild 1: Lange Lebensdauer durch Zink-Nickel-Beschichtung (Neue Rohrverschraubungen von Reiff mit Zink-Nickel-Beschichtung)

Damit eine Maschine reibungslos funktioniert, ist vor allem eines wichtig: die Verschraubung. Wer hier spart, setzt definitiv aufs falsche Pferd. Denn etwa ein Leck an den Hydraulikverschraubungen kann eine Maschine tagelang außer Betrieb setzen. Für Unternehmen ein echtes Schreckensszenario. Umso wichtiger ist es, dass sich Hersteller und Kunden auf die Verschraubungen an ihren Maschinen verlassen können.

Der Technische Händler Reiff Technische Produkte berät seit 100 Jahren Kunden aus der produzierenden Industrie und hat sich deshalb auf den Handel mit Qualitätsprodukten beschränkt. „In der Produktion geht es in erster Linie darum, den reibungslosen Ablauf der Prozesse zu sichern. Man kann sich nicht vorstellen, was dabei herauskommen kann, wenn versucht wird, an der Qualität der Teile zu sparen“, sagt Thomas Lindner, Produktspezialist bei Reiff Technische Produkte. Er erinnert sich an so einige kleinere und größere Katastrophen. „Vor allem im Bereich der Rohverschraubungen, bereut man schnell den Einsatz minderwertiger Materialien.“ Klar, denn wenn es hier nicht dicht hält, ist der gesamte Produktionsprozess in Gefahr. Der Reutlinger Technische Händler setzt deshalb ausschließlich auf hochqualitative 24°-Schneidring-Verschraubungen, Dichtkegel-Verschraubungen, Schwenkverschraubungen, Schweißverschraubungen und Schottverschraubungen. Diese haben alle eine Zink-Nickel-Beschichtung, die nach dem derzeitigen Stand der Forschung die korrosionsbeständigste aller Beschichtungen ist. „Im Vergleich mit anderen in der Branche häufig verwendeten Korrosionsschutzlösungen wie einer reinen A3B-Beschichtung weist die Zink-Nickel-Kombination eine weitaus höhere Korrosionsbeständigkeit auf“, sagt Dr. Christoph Fleig, Geschäftsführer der Volz-Gruppe.

Selbst bei höchster Belastung durch Salze in der Mobilhydraulik oder im Offshorebereich bleiben die Teileflächen völlig rostfrei. Ein vom Unternehmen Volz im vergangenen Jahr durchgeführter Salzsprühtest ergab ein noch eindeutigeres Ergebnis: Dort wo A3B-passivierte Teile nach 780 Stunden einen Rotrostgrad von 50 Prozent aufwiesen, waren die Zink-Nickel-beschichteten Teile nach derselben Zeit komplett rostfrei.

Erstaunlich auch der Unterschied bei Weißrost: Die getesteten A3B-Oberflächen wiesen nach 310 Stunden Korrosionsgrade von 50 bis 90 Prozent auf – die Zink-Nickel-Beschichtung blieb auch hier vom Rost verschont.