Kurze Wege, hohe Leistung

Hochleistungssäge für Profile und Stangen

Ergonomie war - neben Schnittleistung und Wirtschaftlichkeit - ein wichtiges Ziel für die RSA-Ingenieure, als sie die Hochleistungssäge „Rasacut“ entwickelten. Dank des U-förmigen Aufbaus der Anlage kann sich der Bediener über kurze Wege und der Unternehmer über geringen Platzbedarf freuen.

21. März 2001

Zentral angeordnet ist das Bedienfeld der Rasacut, von dem aus der Werker seine Anlage im Blick und im Griff hat. Alle wichtigen Elemente sind gut zugänglich.

Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Koordination der Komponenten übernimmt die elektronische Zentralsteuerung der Anlage. Nur Material- und Prozessparameter (Durchmesser, Wandstärke, Länge, Stückzahl und so weiter) werden eingegeben, Einstellung und Anpassung der verschiedenen Transport- und Bearbeitungselemente erfolgen vollautomatisch - auf Knopfdruck. Wiederkehrende Auftragsdaten können am Display abgespeichert und jederzeit wieder aufgerufen werden.

Die Geschwindigkeit eines Sägesystems ist abhängig von der Schnelligkeit aller Einzelelemente. Die Rasacut verfügt daher über einen besonders schnellen, elektronisch gesteuerten Rollenvorschub, ein wichtiges Kriterium für die Leistungsfähigkeit des Sägesystems.

Präzise, sichere Positionierung

Die zum Sägeblatt beführten Rohre werden mit einem präzisen Längenanschlag und einer zweiseitigen hydraulischen Spannvorrichtung sicher positioniert. Abgestimmt auf das Material werden Universalspannbacken oder Spezialformbacken eingesetzt.

Der gesamte Sägeraum ist glattflächig gestaltet und damit leicht zu reinigen. Die Späne werden abgeblasen.

Ein großzügig dimensioniertes Säge-getriebe mit variabler Drehzahl - auf Wunsch stufenlos regulierbar - erlaubt die Abstimmung auf die unterschiedlichen Werkstoffe. Präzise geführte Hochleis-tungs-Sägeblätter mit langen Standzeiten trennen das Material an der definierten Position. Die Gestaltung der Sägegeometrie sorgt für exakte, saubere Schnitte bei allen Profilen.

Das Sägeblatt kann mit Emulsionen, im Sprühnebelverfahren oder mit Mikro- Sprühnebelsystemen geschmiert und gekühlt werden.

Zum wirtschaftlichen Sägebetrieb gehört auch eine Konsequente Materialausnutzung. RSA realisiert sie durch einen zweiten Längenanschlag und eine Reststückselektion auf mehreren miteinander verknüpften Transport- und Sortierebenen. Die nach dem Sägevorgang anfallenden Restlängen unterschiedlicher Größe werden zuverlässig sortiert und können entweder abgestapelt oder nachgeschalteten Bearbeitungsstufen zugeführt werden.

Ergänzt durch den Entgratautomaten „Rasaplan“, das Reinigungssystem „Rasaclean“, die Trocknungsanlage „Turbodry“ sowie das Depto- und Ablagesystem „Rasaport“ wird die Sägeanlage zum programmgesteuerten Bearbeitungszentrum.

Einige Zahlen zum Schluss mögen das belegen:

Ausgangslängen 6.000/9.000/12.000 mm

Ausstoß bis 3.000 Stück/Minute

Kappschnitt 0 mm oder ? 20 mm

Reststück ? 35 mm

Antriebsleistung maximal 5,5 kW

Drehzahlen der Sägewelle: 2 oder stufenlos

Werkstoffe: St 37 bis St 70, Edelstahl, Cu, MS, Al

Werkstückdaten: Rundrohr 10 bis 90 mm, Quadratrohr 10 bis 75 mm, Vollmaterial 10 bis 40 mm; Wandstärken 0,5 bis 8 mm; Längen 30 bis 2.000/3.000 mm

Erschienen in Ausgabe: 08/2000