Kostenschrumpfer

Automation senkt kosten. die Automatic-Systeme Dreher sorgt mit seinen Automatisierten Band- und Transferanlagen und Spezialitäten, wie etwa einem automatischen Transferschienenwechsel für mehr Wirtschaftlichkeit in der Fertigung.

14. März 2008

In der Automobil-Zulieferindustrie spielt die schnelle und damit wirtschaftliche Produktion durch die oft hohen Stückzahlen der Produkte eine besondere Rolle. Ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit der Fertigung ist die Prozess-Sicherheit und somit die Verfügbarkeit der Anlagen. Dazu ist es notwendig, die Anzahl der Schnittstellen möglichst gering zu halten. Deshalb geht der Trend — besonders in der Pressenautomation — dazu, alle Komponenten von einem Lieferanten und somit aus einer Hand zu beziehen. Die Automatic-Systeme Dreher, die sich auf die Automation von Prozessabläufen im weiten Feld der Umformtechnik spezialisiert hat, deckt mit ihrem Produktprogramm nahezu alle Bereiche der Pressenautomatisierung ab. Bandanlagen in Kurz- und Normalbauweise gehören ebenso zum Lieferprogramm wie Transferanlagen, sowohl für die Blech- als auch für die Massivumformung. Daneben zählen Platinenlader und Feeder zum Kerngeschäft des Unternehmens. Ergänzt und komplettiert wird das umfangreiche Produktprogramm mit hydraulischen Haspeln, pneumatischen Vorschüben, Fettgeräten, Werkzeugschnellwechselsystemen sowie flexiblen Stanz- und Biegeanlagen. Zudem können anwenderspezifische Komponenten wie Roboter, Schweißanlagen, Markierstationen et cetera problemlos in die Anlagen integriert werden. Dass die Automatic-Systeme Dreher auf ihrem angestammten Spezialgebiet den Dreh heraus hat, zeigt der nachfolgende Fall. In diesem konkreten Bedarfsfall lieferte das Unternehmen eine kombinierte Band- und Transferanlage an einen Automobilzulieferer. Die Bandanlage in Kurzbauweise ist mit einem Doppelabwickelhaspel mit zweimal 45 kN Tragkraft und einer nutzbaren Bandbreite bis 665 Millimeter ausgerüstet. Zusätzlich mit einem hydraulischen Ladewagen ausgestattet, werden die Rüstzeiten im Fall eines Coilwechsels erheblich minimiert. Eine hydraulisch schwenkbare Bandeinführhilfe erleichtert dem Einrichter die Einfädelung des Bandmaterials. Des Weiteren sorgt ein Restbandtreiber für die optimale Ausnutzung des gesamten Bandmaterials.

Reibungsloser Transfer

Die gelieferte 3D-CNC-Transferanlage ist frei programmierbar. Diese Möglichkeit erlaubt die problemlose und schnelle Eingabe der Vorschublänge von 0 bis 650 Millimeter. Der Eingabebereich des Hebehubs beträgt 0 bis 100 Millimeter mit einem zusätzlichen Minushub von 30 Millimeter. Der Schließweg von 0 bis 150 Millimeter kann im Verstellbereich von 75 Millimeter pro Seite komplett asymmetrisch genutzt werden. Die anlagenspezifischen Eingaben wie zum Beispiel Werkzeugdaten, Schmierintervalle oder Werkzeugpositionen werden über die Visualisierung am Touchpanel eingegeben. Um einen sicheren Produktionsablauf zu gewährleisten, ist in den Transferschienen eine Pneumatikversorgung mit acht direkten Ausgängen integriert. Die Vielzahl von Ein- und Ausgängen wird durch den ASI-Bus wirtschaftlich und bedienerfreundlich realisiert. Die Auswahl der benötigten Module und Funktionen erfolgt ebenfalls über die bedienerfreundliche Visualisierung. Fehler und Störungen werden auf dem Bildschirm mit der entsprechenden Stufe angezeigt, was die Beseitigung der Störquellen wesentlich erleichtert. Die Transferschienen-Mittelstücke können im Fall eines Werkzeugwechsels automatisch über Tastendruck vom Bediener abgelegt und angedockt werden. Um dies problemlos zu erreichen, erhielt die Maschine ein automatisches Energie-Andocksystem für die sich in den Transferschienen-Mittelstücken befindlichen Elektronikteile. Die Transferschienen werden auf der Ablagekonsole am Pressentisch abgelegt und durch den standardmäßigen Minushub sicher fixiert. Der zweite Schiebetisch mit den vorgerüsteten Transferschienen, die ebenfalls auf den Ablagekonsolen fixiert sind, verkürzen den Werkzeugwechsel um ein Vielfaches.

Erschienen in Ausgabe: 03/2008