Kostengünstige „Reihenuntersuchung“

Bei allem Fortschritt der Elektronik sind gerade im anspruchsvollen Maschinen- und Anlagenbau mechanische Messgeräte unverzichtbar.

05. April 2007

Um immer exakte Messwerte zu garantieren, müssen die Geräte in bestimmten Zeitabständen überprüft und gegebenenfalls neu kalibriert werden.

Diese Überprüfung kostet aber Zeit und damit Geld. Eine wesentliche Kosteneinsparung gegenüber der bisherigen Testmethode von Hand mit mechanisch/optischen Kalibriergeräten bietet ein neues vollautomatisches Verfahren. Bei diesem sorgen computergesteuerte EC-Servomotoren für die exakte Positionierung was bis zu 75% der sonst aufzuwendenden Arbeitszeit einspart. So werden kostengünstige "Reihenuntersuchungen" an Messuhren und Feinzeiger-Messgeräten erst möglich.

Messuhren und Feinzeiger-Messgeräte, umgangssprachlich auch meist als Messuhr bekannt, sind Präzisionsinstrumente. Wie alle mechanischen Geräte unterliegen auch sie Verschleiß, Alterung oder werden durch "Unfälle" wie harte Stöße beeinträchtigt. Der Nutzer kommt daher nicht umhin, sie in regelmäßigen Abständen auf ihre Messgenauigkeit zu testen. Dies ist auch in unterschiedlichen Normen festgeschrieben, ebenso die dazu nötige Dokumentationspflicht. Bei einem größeren Bestand an Messinstrumenten ist dies ein nicht zu unterschätzender Aufwand und Kostenfaktor. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die Feinmess Suhl GmbH das neue, vollautomatische Prüfgerät MFP-100.01 BV entwickelt. Der Kleinantriebsspezialist Faulhaber sorgt dabei für den nötigen hochpräzisen mechanischen Bewegungsablauf.