KONTROLLIERTE OFFENSIVE

TH/Wasserstrahlschneiden

Wasserstrahlschneidsysteme von STM gewährleisten durch automatische Höhenabtastung und Kollisionsschutz effizientes und störungsfreies Arbeiten.

31. August 2009

Beim Wasserstrahlschneiden ist der Abstand zwischen Fokus und Werkstück entscheidend für die Schnittqualität. Ein zuverlässiger Abstand von einem bis drei Millimeter verhindert übermäßigen Werkzeugverschleiß und gewährleistet eine ideale Schnittkante. Der österreichische Wasserstrahlspezialist Stein-Moser GmbH (STM) hat seine Anlagen deshalb serienmäßig mit einer automatischen Höhenabtastung ausgestattet, mit der sich nicht nur jeder Schneidauftrag, sondern auch jede Schnittlinie per Knopfdruck vordefinieren und der Fertigungsprozess vollautomatisch durchführen lässt.

Ein ebenfalls serienmäßig integrierter Kollisionsschutz verhindert, dass die Düse mit Spänen oder anderen Fragmenten auf der Materialoberfläche kollidiert. Auf diese Weise können Schneidaufträge für verschiedenste Materialien problemlos, zeitsparend und weitestgehend automatisch ohne Umrüstaufwand hintereinander abgearbeitet werden.

Mit diesen beiden Komponenten beweist STM einmal mehr, wie sich die Wasserstrahltechnologie besonders wirtschaftlich, benutzerfreundlich und zuverlässig einsetzen lässt. Das ist dem Traditionsunternehmen, das aus Überzeugung ausschließlich Markenkomponenten einsetzt, weitreichende Garantien wert.

Konsequent auf Nutzwert getrimmt

Vor allem beim Wasserstrahlschneiden mit einem Abrasivmittel ist es wesentlich, dass der Fokus einen optimalen Abstand zum Werkstück hat, damit die Schnittqualität stimmt und der Fokus nicht am Werkstück aufsetzt, Wasser in den Abrasivschlauch drückt und somit verstopft. Das kann mit dem neuen STM-Abrasiv-Dosiersystem schnell behoben werden, ist aber eigentlich Zeitverschwendung. STM hat deshalb eine äußerst effiziente, sensorgesteuerte Höhenabtastung mit integriertem Kollisionsschutz entwickelt. Diese Einrichtung kontrolliert automatisch den Abstand zwischen Schneidkopf und Materialoberfläche. Je nach Bedarf erfolgt dies einmalig, in Intervallen von fünf bis 999 Sekunden oder kontinuierlich bis zu einer Höhe von 200 Millimetern.

Die gewünschte Position des Schneidkopfes zum Werkstück kann nicht nur pro Auftrag, sondern pro Schnittlinie individuell eingestellt werden. Der pneumatische Quickup-Zwischenhub schützt den Fokus zwischen den einzelnen Schnitten zudem durch schnelles Anheben um 50 Millimeter. Auf diese Weise können die unterschiedlichsten Schneidaufträge sehr komfortabel und einfach über das Steuerpult programmiert und ohne lästige Unterbrechung automatisch ausgeführt werden. Die Ausfallsicherheit ist damit ebenso gewährleistet wie ein reproduzierbares, effizientes Schnittergebnis.

Wie alle Komponenten von STM ist auch die Höhenabtastung konsequent auf den praktischen Nutzwert des Systems ausgerichtet. Denn STM-Kunden legen traditionell größten Wert auf eine wirtschaftliche, universelle und zuverlässige Funktion.

Strategische Partnerschaft von Systemlieferanten

Interessenten können sich von der Unternehmenszentrale im österreichischen Bischofshofen nicht nur unverbindlich beraten lassen, sondern auch kostenlos testschneiden oder für einen begrenzten Zeitraum sogar Testmaschinen an ihrem eigenen Produktionsstandort einsetzen.

STM ist ein führender Anbieter von Wasserstrahlschneidesystemen. Seit über 20 Jahren entwickelt das Traditionsunternehmen zukunftsfähige Produktionslösungen vor allem für die Stahl-, Aluminium-, Metall-, Kunststoff-, Stein- und Glasindustrie. Lösungen, die sich vor allem durch Effizienz, Bedienungskomfort und Verschleißfestigkeit auszeichnen.

Neben zukunftsweisender Technologie und serienmäßiger Qualität legt STM besonderen Wert auf innovativen Fullservice. Damit gewährleistet der Markenhersteller, dass die individuellen Fertigungsprozesse seiner Klientel kontinuierlich den aktuellen Anforderungen angepasst werden. In Entwicklung und Vertrieb arbeitet STM mit der Maximator Jet GmbH in Deutschland zusammen. Maximator Jet setzt wegen Zuverlässigkeit und Qualität auf STM-Anlagen.

Auch die Maximator Jet GmbH ist ein führender Systemlieferant in der Wasserstrahlschneidindustrie. Ihren Sitz hat die Maximator Jet GmbH im unterfränkischen Schweinfurt. Seit 1999 baut und vertreibt das Unternehmen schwerpunktmäßig hochspezialisierte Wasserstrahlschneidsysteme für Sonderanwendungen für Kunden in ganz Europa.

Das Portfolio der Maximator Jet GmbH umfasst neben den 2D- und 3D-Schneidsystemen aus eigener Produktion und den Anlagen von STM auch noch Hochdruckpumpen bis 6.000 bar, Hochdruckkomponenten, Betriebsmittel sowie einen entsprechend umfassenden Support und Wartungsservice.

Die enge strategische Partnerschaft zwischen STM und Maximator Jet im Bereich Entwicklung und Vertrieb hat in den letzten Jahren entscheidend zum dynamischen und organischen Wachstum beider Unternehmen beigetragen. Heute betreuen die Maximator Jet GmbH und die STM GmbH zahlreiche internationale Unternehmen aus den verschiedensten Branchen erfolgreich gemeinsam.

Maximator Jet und STM sind Mitglieder im Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie (AWT), der 1991 gegründet wurde, um die Anwendung der Wasserstrahlen in Industrie und Entwicklung zu fördern. Zurzeit hat der AWT mehr als 80 Partner aus neun Ländern.

Wilfried Hummel

www.stm.at

www.maximator-jet.de

Erschienen in Ausgabe: 8-9/2009