Komplett-Steuerung für Hydraulik und Elektrik

Rexroth Indramotion MLC integriert Fluidtechnik- und Hydraulik-Know-how

29. August 2011

Ein offenes Motion-Logic-System für die einfache Automatisierung hydraulischer, elektrischer und hybrider Antriebe präsentiert Rexroth mit einer neuen Ausprägung der Indramotion MLC. Sie nutzt durchgängig offene Standards wie Sercos III für die Ethernet-basierende Echtzeitkommunikation und unterstützt sowohl zentrale als auch dezentrale Architekturen. Dabei hat der Hersteller jetzt zahlreiche hydraulische Regler bereits integriert. Die skalierbare Hardware ermöglicht die modulare Erweiterung der Hydraulikantriebe in Viererschritten auf bis zu 64 Achsen in einer Einheit. Über Querkommunikation lässt sich die Anzahl der Achsen nahezu beliebig erweitern.

Die Indramotion MLC integriert eine offene SPS nach IEC 61131-3 mit einer leistungsfähigen Motioncontrol. Über integrierte Hydraulikregler entkoppelt sie die Antriebsphysik von der Automatisierungsebene. Damit vereinfacht Rexroth die Projektierung und Inbetriebnahme, den Betrieb und die Diagnose in hochproduktiven Maschinenkonzepten. Anwender nehmen die elektrischen, hydraulischen und hybriden Antriebe komfortabel mit dem gleichen Engineering-Tool Indraworks in Betrieb. Ein speziell auf die Anforderungen der Hydraulik zugeschnittenes schnelles I/O-Modul erfasst alle wichtigen Prozessparameter.

Die kompakte controller-basierende Hardware der Steuerung ergänzt Rexroth um modular zuschaltbare I/O-Module. Sie erschließen die Zahl der hydraulischen Antriebe in zentralen Konzepten in Viererschritten und erfüllen robust alle hydraulikspezifischen Anforderungen wie Kurzschluss- und Überlastfähigkeit. Die I/O-Module übernehmen die Positionserfassung, Druckerfassung und die Ansteuerung der Stetigventile. Die Indramotion MLC unterstützt bei zentraler Antriebsregelung bis zu 32 Achsen oder dezentral bis zu 64 Achsen.