Koks aus Australien

Anfang März hat Rhenus Midgard in Nordenham erstmalig Koks für die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH umgeschlagen.

31. März 2008

Das Schiff „Iran Yazd“ lief am 1. März nach einer sechswöchigen Seereise mit etwa 52.000 Tonnen Koks aus dem australischen Port Kembla im Hafen von Nordenham ein.

Die 225 Meter lange und 33 Meter breite „Iran Yazd“ hatte bei der Ankunft fast zwölf Meter Tiefgang. Mitarbeiter der Rhenus Midgard löschten die beiden verschiedenen Kokssorten innerhalb von rund drei Tagen. Wichtig war dabei, eine besonders schonende Behandlung der Ladung sicherzustellen, da die Qualität des Kokses für den Hochofenprozess eine entscheidende Rolle spielt. Der Koks wird seinen endgültigen Bestimmungsort auf dem Schienenweg erreichen. Über einen Zeitraum von drei Monaten wird er auf Ganzzügen von Nordenham zum Stahlwerk der ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt transportiert. Ab sofort werden in Nordenham drei Züge pro Woche beladen. Rhenus Midgard hofft, dass ArcelorMittal gute Erfahrungen beim Einsatz des Übersee-Kokses machen wird, damit weitere Schiffe für diesen neuen Kunden folgen können.