„Kleine Ursache, große Wirkung“

Energieeffizienz in der Lineartechnik

05. Februar 2009

Das Thema Energieeffizienz brennt Konstrukteuren und Anwendern auf den Nägeln. Mit modernen Linearsystemen und -komponenten von Rexroth können Konstrukteure die Energieeffizienz zahlreicher Anwendungen erhöhen. Bei horizontalen Bewegungen beeinflusst vor allem die Reibkraft die notwendige Antriebsenergie für Achsbewegungen. Gerade in sauberen Anwendungen mit geringer Schmutzbelastung können Leichtlaufdichtungen die Antriebsleistung erheblich reduzieren. Sie halbieren nahezu die Reibung zwischen Führungswagen und Profilschiene im Vergleich zu Standarddichtungen. Diese im Einzelfall kleine Ursache zeigt insgesamt große Wirkung: Bei jährlich rund zehn Millionen weltweit gefertigten Kugelführungswagen könnten die Anwender schon bei einem Ausrüstungsgrad von 50 Prozent mit Leichtlaufdichtungen, allein in der Baugröße 25, jedes Jahr rund 230 GWh Strom einsparen. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf einer Stadt mit 200.000 Einwohnern. Über die Reibung hinaus bestimmt vor allem bei vertikalen Achsen das Eigengewicht die notwendige Antriebsleistung. Die Leichtbau-Komponenten und -Module der eLINE-Baureihen von Rexroth setzen hier neue Maßstäbe. Die Hybridbauweise, mit Aluminium-Knetlegierung und gehärtetem Wälzlagerstahl für besonders beanspruchte Kugellaufbahnen und Kugeln, reduziert zum Beispiel das Gewicht bei Profilschienenführungen um rund 60 Prozent. Die innovativen eline Compact-Module oder die Vorschubmodule VKK von Rexroth eignen sich ebenfalls durch ihr geringes Gewicht für den Einsatz in Handlinganwendungen als Vertikalachsen oder Aktuatoren. Sie reduzieren die notwendige Antriebsleistung durch geringe, bewegte Eigenmasse und positionieren stufenlos äußerst präzise. Auch 2009 wird Rexroth das Portfolio an miniaturisierten Linearprodukten weiter ausbauen. Diese Produkte erreichen mit weniger Antriebsenergie mehr Leistung bei kleinerem Bauraum und geringerem Gewicht.