Kleine Schrift für große Teile

Neues High-End Laser-Markiersystem von MTZ

21. Februar 2007

Mit dem Modell „Extra“ stellt MTZ sein neues Laser-Markiersystem für große Teile vor. Da ohne eindeutige Kennzeichnung der Produkte an vielen Linien mittlerweile nicht mehr produziert werden darf, bietet MTZ auch für das neue „Extra“ ein engmaschiges Service-Netz mit garantierten Response-Zeiten unter zwei Stunden.

„Extra“ ist das neue Flaggschiff der Familie von Laser-Markiersystemen von MTZ. Das System ist für die anspruchsvolle Beschriftung großer Teile konzipiert, die bei hohem Durchsatz in vielen Fällen nur mit Lasern zu realisieren ist. Bei einem Strahldurchmesser von 40 bis 80 Mikrometern markiert es Produkte auch im Sub-Millimeter-Bereich deutlich. So beschriftet es zum Beispiel auf der Stirnseite von Hartmetallfräsern Flächen von 2 Millimeter Kantenlänge mit Datamatrixcodes ECC 200. Die Ladefläche nimmt Teile mit einer Grundfläche bis zu 800 x 800 Millimeter bei einer Höhe bis zu 400 Millimeter auf. Zwei optionale orthogonale Achsen mit jeweils 300 Millimeter Wegstrecke machen die automatische Markierung von Objekten möglich, die auf Paletten gestapelt sind. Mit dem zusätzlichen Rotationstisch kann man schon während des Markiervorganges neue Teile nachladen. Ein Beispiel für außergewöhnliche Leistung ist die „unsichtbare“ Markierung von Brillengläsern aus Kunststoff: Der Laser erzeugt im Inneren des Materials Strukturen, die nur unter ganz bestimmtem Lichteinfall oder bei einer definierten Beleuchtung wahrzunehmen sind. Diese Markierung ist für den Brillenträger unsichtbar. Trotzdem kann der Optiker das Glas jederzeit eindeutig identifizieren.

Als Laserquellen stehen wahlweise CO2-, diodengepumpte YAG- und YVO4-Fiberlaser in Leistungsstufen von 5 bis 100 W zur Verfügung. Sie erlauben kurze Taktzeiten auf unterschiedlichsten Materialien.