Kleine Energiefresser schnell und zuverlässig identifizieren

Wenn defekte Kühl- oder Lüftungssysteme den Stromverbrauch nach oben treiben, eine beheizte Auffahrrampe aus Versehen nicht ausgeschaltet wird oder alte Beleuchtungssysteme schleichend ineffizienter arbeiten, bleibt dies in vielen Fällen lange unentdeckt.

06. Juni 2013

Allein über die Stromabrechnung lassen sich Effizienzverluste nur schwer entdecken. Mit der neuen automatischen Energieeffizienzanalyse bietet meine-energie.de deswegen jetzt ein Werkzeug, mit dem sich auch kleine Stromfresser automatisch und vor allem zeitnah identifizieren lassen.

Das Energiemanagement-Portal arbeitet nicht wie viele andere Systeme nur mit einfachen Schwellwerten, deren Überschreiten einen Alarm auslöst. Es können vielmehr individuelle Profile für jede Messstelle hinterlegt sowie saisonale Schwankungen oder besondere Verbrauchsprofile berücksichtigt werden. Auf diese Weise ist es möglich, alle Standorte eines Unternehmens permanent und automatisiert zu überwachen, um so bei Abweichungen vom typischen Verbrauchsverhalten sofort Maßnahmen ergreifen zu können.

Mit Hilfe der automatischen Energieeffizienzanalyse lassen sich sogar kleine Änderungen im Verbrauchsverhalten erkennen, beispielsweise wenn die Putzmannschaft zu einem anderen Zeitpunkt startet als sonst üblich. Aber auch ausnahmsweise verlängerte Öffnungszeiten oder ungewollte Verbräuche am Wochenende durch defekte oder nicht abgeschaltete Geräte werden zuverlässig identifiziert.

Basis dafür sind Vergleiche der aktuellen Verbrauchsdaten, die täglich in meine-energie.de importiert werden, mit Verbräuchen aus der Vergangenheit auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis. Auch Öffnungszeiten oder andere Informationen zum Verbrauchsverhalten wie etwa Verbräuche pro Quadratmeter können herangezogen werden.

Die einzelnen Standorte können aber auch gegen typische Verbrauchsprofile geprüft werden, wie sie aus anderen, ähnlichen Messstellen vorliegen. meine-energie.de stellt dafür synthetische Profile aus ganz unterschiedlichen Branchen wie dem Handel, der Industrie, Kliniken oder von landwirtschaftlichen Großbetrieben zur Verfügung. Auf diese Weise kann auch ein Energieeffizienz-Benchmarking umgesetzt werden, um Standorte zu identifizieren, deren Verbrauch deutlich höher als vergleichbare Standorte der Branche ist.