Klein aber oho!

Orbital-Gewindefräser von Walter Prototyp bis zu dreimal schneller

12. Februar 2009

Die ganzheitliche Betrachtung eines Prozesses kann zu erstaunlichen Produktivitätsschüben führen. Eingedenk dieser Maxime gelang es Walter Prototyp, mit seinem Orbital-Gewindefräser gleich ein komplettes Werkzeug-/Bearbeitungssystem vorzustellen, das seinesgleichen sucht. Denn der Werkzeugexperte liefert nicht nur ein hochproduktives Tool, sondern via Internet gleich auch die passende CNC-Bearbeitungssoftware. Jetzt wurde das Programm noch einmal um Werkzeuge in den Normen UNC und UNF erweitert. Der gerade einmal streichholzgroße Fräser aus Vollhartmetall verfügt über eine stabile Grundkonstruktion mit großem Seelendurchmesser. Entwickelt für kleine Gewinde ab M 1.6 lassen sich mit ihm Gewinde wahlweise bis zu einer Tiefe von 3xd herstellen - dabei ist es egal, ob ein Durchgangs- oder Grundlochgewinde gefertigt wird. Spezielle Vorlieben hat der Winzling auch beim Material nicht. Von einfachen über hochfeste oder rostfreie Stähle bis hin zu Titanlegierungen - mit dem Werkzeug lässt sich ein weites Materialspektrum bearbeiten. Ein kurzer Fräs-Schneidenteil, ein kleiner Drallwinkel und positive Spanwinkel sorgen für reduzierte Kräfte und damit auch für einen weichen Schnitt. Ab M 2 verfügt das Werkzeug über einen großen Schaftdurchmesser, der auch bei großer Ausspannlänge für eine vibrationsfreie Bearbeitung sorgt. In der derzeit kleinsten Version, M 1.6, wurde dagegen der Schaftdurchmesser reduziert, damit sich der Fräser auch in Hochfrequenzspindeln prozesssicher einsetzen lässt.