Klasse statt Masse

Meinungen aus der Industrie

Der Kongress ›Automotive Steels 2012‹ in Düsseldorf war hochkarätig besetzt. Ausschnitte aus spannenden Thesen zum Dauerbrenner-Thema ›Automotive Steel‹.

01. Oktober 2012

Masse statt Klasse: Unter diesem Motto finden riesige Konferenzen statt, auf dem Marketingexperten ihre Produkte und Dienstleistungen potenziellen Kunden ›verkaufen‹. Offene Diskussionen sind dagegen oft Mangelware. Eine Ausnahme im lukrativen Veranstaltungsgeschäft macht die IQPC Gesellschaft für Management Konferenzen mbH aus Berlin: Auf kleinen, aber feinen Kongressen trifft sich eine kleine Schar von echten Fachleuten aus aller Welt zu einem Thema. Nun hat IQPC auch das Thema Automobilstahl entdeckt.

Im Sommer 2012 diskutierten drei Tage lang einige Top-Fachleute aus der Automobil- und Stahlindustrie sowie der Forschung in Workshops und Diskussionsrunden in Düsseldorf, welche Anforderungen die Automobilisten an die Stahlwerkstoffe stellen und welche neuen Materialien die Stahlindustrie entwickelt hat.

bbr stand angesichts der Fülle spannender Themen und Referenten nach der Veranstaltung vor der Qual der Wahl. Die absolut subjektive Entscheidung: ein Bericht über die Diskussion der Automobilisten mit der Stahlindustrie (mehr dazu auf Seite 44) und hier einige Statements von Fiat, General Motors, Thyssenkrupp Steel und von der Universität Bayreuth, die einen Zweistrahllaser zum Fügen von Stahl und Aluminium entwickelt hat.

Erschienen in Ausgabe: 06/2012