Kalibrierstandard für LEDs

MKS Instruments stellt mit dem Ophir FGC100 einen LED-Kalibrierstandard für das Ophir-Fluxgage-System vor. Fluxgage ist ein kompaktes, photometrisches Testsystem für LED-Leuchtmittel, das Lichtstrom, Farbparameter und Flimmern in einem Gerät misst. Es ersetzt große, unhandliche Ulbrichtkugeln. LEDs lassen sich damit schnell prüfen und nach Konsistenz sortieren.

10. Oktober 2017
MKS Instruments stellt mit dem Ophir FGC100 einen LED-Kalibrierstandard für das Ophir-Fluxgage-System vor. (Bild: Ophir)
Bild 1: Kalibrierstandard für LEDs (MKS Instruments stellt mit dem Ophir FGC100 einen LED-Kalibrierstandard für das Ophir-Fluxgage-System vor. (Bild: Ophir))

FGC100 ist eine strom- und temperaturstabilisierte LED-Quelle, die den Strahlungsfluss von 390 bis 800 Nanometer kalibriert. Das System besteht aus einer Lampeneinheit und einem Controller. Die Lampeneinheit ist eine nach vorn emittierende Lichtquelle. Eine eigens entwickelte Fixierung an der Fluxgage-Abdeckung stellt die wiederholbare Montage und Kalibrierung sicher.

Unsicherheiten bei Kalibrierung vermeiden

„Das Fluxgage System misst LED-Leuchten und benötigt aus diesem Grund einen eigenen LED-Kalibrierstandard und nicht den typischen Wolframstandard“, erklärt Dr. Efi Rotem, CTO Ophir Photonics. „Dadurch beseitigen wir Unsicherheiten bei der Kalibrierung. Abweichungen in der spektralen und der Winkelverteilung zwischen dem Wolframstandard und den LED-Quellen gibt es damit nicht mehr.“

Überschüssige Infrarotstrahlung, wie sie bei Wolframquellen auftritt, wird vermieden. Um die Zuverlässigkeit sicherzustellen, wird das FGC100 bei Ophir mit einer NIST-rückführbaren Quelle kalibriert. Die Daten des spektralen Strahlungsflusses werden über einen USB-Stick geladen. Der FGC100-Controller enthält einen Stundenzähler, der die Gesamtlaufzeit des Geräts anzeigt. Nach 50 Stunden sollte der FGC100-Standard bei Ophir neu kalibriert werden.