Kälte von der Stange

Kompaktes Druckluft-System liefert Kaltluft direkt in den Bauraum

23. März 2009

Verschmutzte Werkstücke und Arbeitsplätze sowie ein gesundheitsschädlicher Chemie-Cocktail: Der Einsatz flüssiger Kühlmittel in der Fertigungstechnik bringt oft eine Reihe unschöner Nachteile mit sich. Eine Alternative dazu bietet der mobile Colder aus dem Hause Kager. Er verwandelt Druckluft in Kaltluft und stellt sie direkt an der Maschine zur Verfügung. Bei der mechanischen Bearbeitung von Metallen oder Kunststoffen entstehen meist höhere Temperaturen. Aus Gründen der Qualität und der Produktivität müssen jedoch sowohl erwärmte Werkzeuge als auch erhitzte Werkstücke rasch wieder abgekühlt werden. Als trockene Alternative zum meist problematischen Einsatz flüssiger Kühlmittel bietet das auf thermische Produktlösungen spezialisierte Handelshaus Kager ein handliches und mobiles Druckluft-Gerät an: Den Colder. In seinem Inneren verwandelt sich die über das betriebliche Versorgungsnetz zugeführt Druckluft in Kaltluft von bis zu -55°C. Aufgrund der überaus kompakten Bauweise des Colders kann dieser kühlende Luftstrom dann punktgenau bis auf eine Distanz von 20 bis 30 Millimetern direkt am Werkstück oder Werkzeug seine Wirkung entfalten. Während bei der Verwendung flüssiger Kühlmittel verschmutzte Rückstände entstehen, die anschließend aufwändig zu beseitigen sind, bleiben Werkstück, Bauraum, Werkzeug und Arbeitsplatz beim Colder-Einsatz trocken und relativ sauber. Der kompakte Kaltluft-Stab kann für hochtourige Bohr- und Schneidprozesse in der Kunststoff-Bearbeitung ebenso genutzt werden wie für andere trockene Trenn-, Schleif- oder auch Lötarbeiten.