Investitionen verbessern Umweltbilanz

Feuerverzinken auch als Verfahren nachhaltig

08. Dezember 2008
Bild 1: Investitionen verbessern Umweltbilanz
Bild 1: Investitionen verbessern Umweltbilanz

Bei der Erstellung von Umweltbilanzen sind neben der Nachhaltigkeit der Produkte auch die ökologischen Merkmale des Herstellungsverfahrens von Bedeutung. Das Feuerverzinken besitzt in beiden Bereichen klare Stärken. Die hohe Langlebigkeit und gute Recyclingfähigkeit gehören auf der Produktseite dazu. Verfahrensseitig konnten durch Umweltmanagementmaßnahmen in den vergangenen Jahren deutliche Effizienzsteigerungen erreicht werden. Diese liegen vor allem im Bereich des Energieverbrauchs und der Rückgewinnung und Wiederverwendung von Verbrauchsmaterialien. Der vergleichsweise einfache Feuerverzinkungsprozess, dessen Umwelteinfluss leicht zu kontrollieren ist, wird in industriellen Anlagen ausgeführt. Ein dichtes Netz an Feuerverzinkungsanlagen gewährleistet, dass zu verzinkender Stahl keine weiten Wege zu einer Verzinkerei zurücklegen muss. Transportkosten und die Auswirkungen auf die Umwelt werden so minimiert. Beim Feuerverzinken wird Stahl in ein 450°C heißes Zinkbad getaucht. Zink, das Hauptverbrauchsmaterial beim Verzinken, wird dabei sehr effizient verwendet. Das Zink, das nicht als Überzug auf dem Stahl haften bleibt, gelangt in das Zinkbad zurück. Es entsteht kein Materialverlust wie bei anderen Korrosionsschutzverfahren, beispielsweise beim Beschichten durch Sprühen. Zinkasche, die sich an der Oberfläche des Zinkbades bildet und Hartzink, das sich am Boden des Zinkbades sammelt, werden recycelt, teilweise sogar schon in der Verzinkerei.