Intelligente Programmierung für höhere Schneidproduktivität

Wer als Blechverarbeiter in innovative Schneidanlagen investiert, erwartet, dass die Maschinen mit leistungsfähiger Software für höchste Schneidproduktivität und -qualität ausgestattet sind. Esab Cutting Systems will ihm diese Sicherheit geben. Der Spezialist für vollautomatische Autogen-, Plasma- und Laser-Schneidanlagen bietet dem Anwender mit Columbus III eine ausgereifte und flexible Softwarelösung zum Erstellen von individuellen NC-Schneidprogrammen. Der modulare Aufbau von Columbus III ermöglicht die optimierte Anpassung an die jeweilige Schneidanforderung.

26. Oktober 2012

Mit Columbus III lassen sich einfach und schnell kundenspezifische Schneidanforderungen, Beschriftungs- und Markierprozesse programmieren. Intelligente Assistenten unterstützen den Maschinenoperator bei der intuitiven Bedienung, so dass einfache aber auch hoch komplizierte Schnitte, Beschriftungen und Schachtelaufträge schnell und problemlos erledigt werden können.

Holger Hahn, Product Manager Programmingsystem von Esab Cutting Systems: „Columbus III unterstützt alle heute existierenden Schneid- und Markierprozesse und auch schon in der Basisversion die Esab Precision Hole Technology. Produktionsdaten und Vorgaben können auf Basis der tatsächlich verwendeten Maschine kalkuliert werden.“

Insbesondere Schweißnaht-Vorbereitungen lassen sich einfach definieren und werden entsprechend der Schweißnaht (V, Y, K oder X) automatisch erzeugt – auch für variable Fasen über beliebig viele Geometrieelemente. Speziell für den Windturmbau wurde das „Wind Energy“-Modul entwickelt, das die neuesten Entwicklungen der Fertigungstechnik aus dieser Branche enthält.

Intuitiver Layout-Designer für grenzenlose Perspektiven

Die grafische Oberfläche für das nutzerfreundliche Management des kompletten Prozesses ist das Kontrollzentrum von Columbus III. Das Grundmodul, der Layout-Designer, bildet alle Funktionen ab, die für das Erstellen eines Schachtel- und Schneidprogramms für senkrechte Schnitte unter Autogen, Plasma und Laser sowie zum Markieren benötigt werden.

Ein sicheres Datenhandling wird durch eine SQL-Datenbank gewährleistet, in der Daten für Maschinen, Materialien, Blechdicken, Teile, Rechteck-Tafeln, Layouts und Anwender gespeichert sind. Für die 2D-Teilekonstruktion steht ein spezielles und voll integriertes CAD-Programm zur Verfügung. Es stellt zahlreiche Standardfunktionen zur Teilebearbeitung bereit, wie etwa gemeinsamer Schnitt, Stege, Eckenschleifen und Anschnitte vorziehen. Darüber hinaus unterstützt Columbus III Esabs Precision Hole Technology – eine der modernsten Plasmatechnologien zum Schneiden kleiner Löcher.

Mehr Optionen für eigene Herausforderungen

Mit aufeinander abgestimmten Modulen zum Grundpaket, das den Layout-Designer enthält, lässt sich der Programmumfang von Columbus III auf den kundenspezifischen Anwendungsfall leicht anpassen. Beispiele für einzelne Module sind unter anderem:

Auftragsverwaltung

Das Modul umfasst Tabellen für Aufträge und Baugruppen. Aufträge können Teile mit deren Daten beinhalten und stehen dem Layout-Designer zur Abarbeitung zur Verfügung. Baugruppen, erstellt aus den vorhandenen Teilen der Teiledatenbank, lassen sich in die Aufträge einfügen. Die Tabelle für Auftragsteile gibt einen aktuellen Überblick über den Bearbeitungsstatus.

Automatisches Schachteln

Ressourcenschonende, vollautomatische Verschachtelung der projektspezifischen Geometrien steht für beliebig viele Roh-/Resttafeln zur Verfügung. Die Brenneranzahl wird automatisch reduziert, wenn sie nicht durch die Teilestückzahl teilbar ist. Durch die Automatisierung können Schachtelaufträge über mehrere reservierte Tafeln abgearbeitet werden. Ein beliebiger Wechsel ist möglich.

Fasenschnitt

Die Fasenschnitt-Funktion in Columbus III ermöglicht die einfache Programmierung von Autogen-, Plasma- und Laser-Fasenaggregaten. Der Anwender kann aus einer Vielzahl von definierten Fasenprofilen (V-Oberfase, V-Unterfase, Y-Oberfase, Y-Unterfase, X-Fase, K-Fase) auswählen. Oder er konfektioniert sein individuelles Fasenprofil – bis hin zum fünffachen Schneiden einer Kontur.

Tafelverwaltung

Columbus III verwaltet und definiert Rechteck- sowie Resttafeln. Entsprechend viele Datenfelder garantieren eine eindeutige Identifizierung jeder einzelnen Tafel (auch Tafelkopien). Eine lückenlose Material-Rückverfolgbarkeit von der letzten Resttafel bis hin zur Ursprungstafel ist gewährleistet. Nicht verschachtelte Flächen einer Tafel lassen sich in beliebig viele Resttafeln zerlegen.