Innovative Sandwichteile

Edelblech im Kunststoffgewand

Die Etol-Gruppe, Oppenau/Oberkirch, ist ein informeller Zusammenschluß von rechtlich selbständigen Familien-Unternehmen mit etwa 60 Millionen DM Umsatz und 260 Mitarbeitern. Die einzelnen Geschäftseinheiten sind unterschiedlich groß und arbeiten in verschiedenen Märkten. Gemeinsam werden im Bedarfsfall Betriebsmittel und Personal zur Verfügung gestellt, das gilt auch für Einkauf, Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung und Umweltschutz. Die Unternehmensbereiche Kunststofftechnik und Hygiene arbeiten seit langem als Systementwickler zusammen und stellen ihre Produkte den selbständigen Vertriebspartnern zur Verfügung.

04. März 2002

Etol bietet im Bereich Kunststofftechnik eine innovative Entwicklung und Produktion. Als Spezialität in der Kunststofftechnik gelten die „Sandwichteile“. „Mit unseren neuen Transportsystemen für die gewerbliche Speiselogistik bieten wir dem Markt innovative Lösungen an“, meint Hanspeter Söllner-Tripp, Geschäftsführer von Etol-Werk, Eberhard Tripp GmbH & Co. OHG, Oppenau. Bei diesen aktuellen Projekten handelt es sich um Isolierbehälter mit demontierbaren Kühlungen und/oder Heizungen für den Warm- und Kalt-Transport von vorkonfektionierten Speisen. Sehr effizient ist in diesem Zusammenhang eine Neuentwicklung auf Basis der Peltier-Technik. Die Kunststoffgehäuse sind aus hochwertigem Polypropylen tiefgezogen und mit einem maßgeschneiderten Polyurethansystem ausgeschäumt. Die Kunststoffbehälter sind spülmaschinentauglich und einsatzbereit bei Temperaturen von - 20 °C bis + 130 °C. Speziell für den Bereich der induktiven Erwärmung von Speisen hat Etol eine Cloche produziert, die sich durch den kraftschlüssigen Verbund von drei unterschiedlichen Materialien auszeichnet. Die Außenhaut besteht aus Polypropylen, der Schaumkern aus Polyurethan und die Innenwand aus Chromnickelstahl. Etol gibt auf die Schweißnähte seiner Kunststofftabletts, Clochen und Behälter eine 10-Jahres-Garantie. An diesem neuen Speisenverteilungssystemen sollen laut Etol besonders „Essen auf Rädern“, Pizza-Transporte, Alten- und Behinderteneinrichtungen, Diakonien, Krankenhäuser, Kindergärten und Schulungseinrichtungen hohes Interesse haben.

Erste Anwender berichten bereits von rund 50 Prozent Produktivitätsgewinn. Etol selbst rechnet für neue Anwender mit einem Return-on-Investment bereits nach 12 bis 18 Monaten. Das Etol-System wird ausschließlich über selbständige Partner angeboten, deren Anschriften über Etol zu erfahren sind.

Erschienen in Ausgabe: 06/2001