Innovationsstrategie bringt Umsatzwachstum

Erwin Telöken, Geschäftsführer von Teka, meint: „Über Transformationsprozesse reden viele nur, doch wir haben die Digitalisierung bereits als Innovationsmotor eingesetzt.“ Im vergangenen Jahr konnte Teka Umsatzzuwachs für seine Airtracker-Produktfamilie verbuchen, die eine vernetzte digitale Prävention am Arbeitsplatz ermöglicht.

26. Februar 2018
Teka nutzt die Chancen der Digitalisierung mit eigenen Produkten und kann auf ein erfolgreiches Gechäftsjahr 2017 blicken. Die Geschäftsführer Erwin Telöken und Jürgen Kemper setzen den Innovationskurs 2018 konsequent fort. (Bild: Teka)
Bild 1: Innovationsstrategie bringt Umsatzwachstum (Teka nutzt die Chancen der Digitalisierung mit eigenen Produkten und kann auf ein erfolgreiches Gechäftsjahr 2017 blicken. Die Geschäftsführer Erwin Telöken und Jürgen Kemper setzen den Innovationskurs 2018 konsequent fort. (Bild: Teka))

Für das digitale Raumluftmonitoring-System, mit dem sich die Qualität der Raumluft automatisch kontrollieren und steuern lässt, erntete das Unternehmen international Anerkennung. Der Produktnutzen überzeugt. Denn durch die kontinuierliche Raumluftüberwachung werden Gefahrenquellen sichtbar gemacht. Werden konfigurierte Grenzwerte überschritten, können per Sensortechnik Absaug-, Lüftungs- oder Klimaanlagen automatisch angesteuert und hoch- oder heruntergefahren werden.

Neue Innovationsstrategie

Damit die neue Produktgeneration im Industrie-4.0-Standard zur Marktreife gebracht werden konnte, hatte Teka die Entwicklungskosten in den vergangenen zwei Jahren gebündelt für die neue Innovationsstrategie eingesetzt. Nach der Prototypen-Präsentation 2016 konnte das Monitoring-System im Herbst 2017 auf dem Markt eingeführt werden.

„Mit unserer Innovationsstrategie wollen wir zeigen, dass die digitale Transformation auch im Mittelstand gelingen kann, und wettbewerbsfähige Produkte hervorbringt, die auch in kleinen Unternehmen Anwendung finden“, so Erwin Telöken. Die Airtracker-Familie für den digitalisierten Arbeitsschutz bietet Unternehmen Vorteile für den Erhalt der Mitarbeitergesundheit sowie Einsparungen bei Service, Wartung und Energiekosten.

Standards für Industrie 4.0 mitgestalten

Als Vorreiter der digitalisierten Prävention engagiert sich Teka seit 2017 im Verband IF4.0 Industry Business Network 4.0. Ziel ist, gemeinsam mit Marktpartnern einheitliche Standards zu entwickeln, die vernetzt agierende Anlagen wettbewerbsfähiger machen.

Auch im Kerngeschäft – der Herstellung von Absaug- und Filteranlagen für die metallverarbeitende Industrie – konnte Teka seinen Exportanteil im vergangenen Geschäftsjahr deutlich ausbauen. Vor allem die Plug- und Play-Absauganlage Cleanair-Cube trifft auf große internationale Nachfrage.

Präsent in Europa

Im eigenen Kommunikationszentrum in Borken-Weseke standen die Zeichen im vergangenen Jahr auf Know-how-Transfer. So schulte das Unternehmen zahlreiche internationale Handelspartner und Kunden. Auch das Geschäftsjahr 2018 ist bereits fest im Blick: Mit Messeauftritten auf der Industrie Paris, der BIEHM in Bilbao und der Euroblech in Hannover will Teka in Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich und der Schweiz Präsenz zeigen.