Innovation bei der Materialmarkierung

Kaltenbach bietet das neue „High Speed Contour Marking“

10. Juli 2007

Mit dem „High Speed Contour Marking“ setzt Kaltenbach einen neuen Trend bei der Materialmarkierung. Im Rahmen des Branchenevents „International Partners-in-Steel 2007“, stellte der Maschinenspezialist aus Lörrach dieses innovative Verfahren erstmals dem interessierten Fachpublikum vor. Mittels eines geeigneten Fräswerkzeuges können beim Contour Marking Figuren und Zeichen aller Art inklusive der entsprechenden Informationen während des Bohr- bzw. Sägeprozesses direkt vom Programm auf das Material gebracht werden, so dass diese zu einem späteren Zeitpunkt weiterverwendet werden können. Möglich sind beispielsweise Schweißmarkierungen, POS-Nummer-Informationen oder Montage-Markierungen. Bisher wurden diese Informationen mittels Zentrier-Markierungen oder durch das konventionelle Contour Marking angebracht. Das neue Kaltenbach High Speed Contour Marking-System hingegen bringt alle gewünschten Markierungen in der richtigen Tiefe an, so dass sie auch bei späterer Materialbehandlung gut sichtbar bleiben. Die hohe Drehzahl, die beim Markieren verwendet wird, führt zu einem gleichmäßigen und genauen Markierresultat. Gleichzeitig arbeitet das neue System im Vergleich zu anderen auf dem Markt verfügbaren Contour Marking-Systemen fünfmal schneller. Das Contour Marking kann standardmäßig mit drei Achsen an drei Seiten des Materials oder mit einer zusätzlichen vierten Achse von unten erfolgen. Mit Ausnahme von Flachstahl können alle Baustahlprofile bis zu einer Flanschdicke von 40 mm auf der Kaltenbach-Bohrmaschine KDS mit Hilfe des Contour Marking bearbeitet werden. Externe Dateien können von der Arbeitsvorbereitung direkt in das Kaltenbach-CAD-Programm importiert werden. Auch das manuelle direkte Einpflegen der gewünschten Markierungen in das Programm ist möglich. Zusätzlich ermöglicht eine Bibliothek-Funktion sowohl das Speichern als auch das spätere Abrufen von angebrachten Markierungen.