Industrie-4.0-Lösung für Presshärteanlagen

AP&T verstärkt seine Anstrengungen im Bereich neuer Anschlussfunktionen, mit denen Kunden und Bediener mehr Kontrolle über die Verfügbarkeit und Effizienz der Produktionsanlagen erhalten. Zusammen mit einem Hersteller von Blechbauteilen wird gerade eine Industrie-4.0-Lösung für Presshärteanlagen getestet.

25. April 2018
Über unsere Anschlussmöglichkeiten bieten wir unseren Kunden neue Wege zu einer effizienteren Produktion, erklärt Christer Bäckdahl, CTO Product Development bei AP&T. (Bild: AP&T)
Bild 1: Industrie-4.0-Lösung für Presshärteanlagen (Über unsere Anschlussmöglichkeiten bieten wir unseren Kunden neue Wege zu einer effizienteren Produktion, erklärt Christer Bäckdahl, CTO Product Development bei AP&T. (Bild: AP&T))

„Da wir für die komplette Anlage verantwortlich sind, müssen alle Bestandteile von Anfang vollständig integriert sein. Dadurch können wir die benötigten Angaben relativ einfach aufrufen und analysieren und sie dann leicht verfügbar darstellen“, erklärt Christer Bäckdahl, CTO Product Development bei AP&T.

Kontrolle ist besser

Die Lösung umfasst sowohl Funktionen, die AP&T seinen Kunden bereits anbietet, als auch solche, die demnächst vorgestellt werden. Einfach ausgedrückt liefern sie eine Vielzahl von Daten, mit denen die Anwender ihre Anlage optimal nutzen können. Sie lassen sich zur besseren Kontrolle über die Produktion, Optimierung von Prozessen, Vorbeugung unplanmäßiger Ausfallzeiten, Verbesserung der Verfügbarkeit, Effektivierung der Energienutzung und Steigerung der Produktqualität einsetzen.

In der Praxis werden die Messdaten der verschiedenen Einheiten der Anlage mithilfe der Datenerfassungsplattform von AP&T fortlaufend erfasst, analysiert und in der Datenbank des Kunden gespeichert. Dort werden umfangreiche Analysen vorgenommen, bevor die Informationen im Webformat präsentiert werden. Der Kunde entscheidet, wer Zugang zu diesen Daten bekommt und welche Befugnisebene gelten soll.

„Alle Daten stehen über Fernanschlüsse und unsere Cloud jederzeit zur Verfügung. Man kann sie auf seinem Tablet oder Smartphone, an den Bedienfeldern der Anlage oder auf dem Rechner im Büro aufrufen“, betont Christer Bäckdahl. Im Verlauf des Jahres 2018 werden aus diesen Tests mehrere kommerzielle Anwendungen hervorgehen.

Die Anschlussfunktionen umfassen unter anderm

• Performance monitoring

• Condition monitoring

• Process monitoring

• Energy monitoring

• Remote maintenance

• Operation monitoring.

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