11. DEZEMBER 2018

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Die autonome Fabrik


Future/Industrie 4.0

Industrie 4.0 und die autonome Fabrik sind eng verwandte Themen. Nahezu alle Werkzeugmaschinenhersteller nähern sich in mehr oder weniger großen Schritten diesen Zielen. Trumpf schreitet voran.
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Trumpf präsentierte auf der Euroblech 2018 zahlreiche Lösungen für eine autonom arbeitende Fabrik. Das Unternehmen zeigte in Hannover digital vernetzte Anwendungen für die Blechbearbeitung, die Fertigungsprozesse vereinfachen und effizienter machen. 

»Unsere Maschinen agieren immer eigenständiger und entlasten die Mitarbeiter bei vielen Tätigkeiten. Das geht nur mit einer vernetzten, intelligenten Produktionsumgebung. Mit ihrer Hilfe gelingt es uns, die Produktivität zu steigern und so die Wettbewerbsposition unserer Kunden zu sichern. Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel dafür«, erklärte Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen bei Trumpf. Es bringe kaum noch etwas, auf immer noch höhere Laserleistung zu setzen. Es gehe vielmehr um den vernetzten Maschinenpark und die der eigentlichen Produktion vor- und nachgelagerten Prozesse. Dort und durch intelligente Datenauswertung ließen sich die größten Produktivitätsgewinne erzielen.

Assistenzsysteme sorgen für Prozesssicherheit

Bereits heute hat Trumpf durch zahlreiche Assistenzsysteme in seinen Maschinen den Grundstein für die autonome Fabrik gelegt. Ein Beispiel für prozesssicheres Schneiden ist ›Smart Collision Prevention‹. Die Funktion kalkuliert bereits bei der Programmierung kippende Teile mit ein. Sie entwirft eine Abarbeitungsstrategie, die Kollisionen mit dem Schneidkopf vermeidet.

Immer mehr Maschinenfunktionen steuern die Prozesse selbstständig, etwa durch die sogenannte ›Smart Nozzle Automation‹. Diese Funktion inspiziert regelmäßig die Düse und wechselt sie automatisch aus, wenn sie beschädigt ist. Auf der Euroblech 2018 in Hannover zeigte Trumpf zur Anschauung einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Laserschneiden.

Von selbstlernende Maschinen

Beim Laservollautomaten ›Trulaser Center 7030‹ läuft von der Programmierung bis hin zum Sortieren der Teile sogar alles automatisiert ab. »Durch intelligente Datenanalyse verbessern wir bei dieser Maschine bereits heute die Prozesse. Mit Hilfe von Kundenrückmeldungen in Form von Daten perfektionieren wir die Anlage kontinuierlich. Künstliche Intelligenz ist die nächste Stufe der Industrie 4.0«, sagt Thomas Schneider, Geschäftsführer Entwicklung Werkzeugmaschinen bei Trumpf. Ein Beispiel sei die Entladeeinheit der Maschine. Die Pins, die das Blech aus dem Restgitter nach oben heben, sorgen dafür, dass Sauger die Teile prozesssicher entnehmen können.


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