11. DEZEMBER 2018

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Schritt für Schritt zur Smart Factory


Future/Industrie 4.0

Viele Fertigungsunternehmen sind noch weit von der Smart Factory entfernt. Der Anbieter von Business-Software IFS gibt Tipps, wie sich der Weg dorthin zielsicher und schnell beschreiten lässt.
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Für Fertigungsunternehmen bedeutet digitale Transformation vor allem die Umwandlung in eine Smart Factory. In einer intelligenten Fabrik – so das Ziel – passen sich dann miteinander vernetzte Roboter, Geräte und Maschinen autonom an neue Anforderungen an und organisieren selbstständig ganze Produktionsprozesse.

Für die meisten Fertigungsunternehmen liegt das allerdings noch in weiter Ferne. Der unter anderem auf die Fertigungsindustrie spezialisierte ERP-Anbieter IFS mit Sitz in Erlangen erläutert, wie dieses Ziel schnell und zielgerichtet erreicht werden kann.

1. ›Business-first‹-Ansatz verfolgen

Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Projektmanager dürfen eine Smart-Factory-Initiative nicht einfach nur angehen, um Kunden oder Investoren sagen zu können, dass jetzt digitalisiert wird. Stattdessen sollte es sich immer um einen konkreten Geschäftsnutzen handeln – sei es, bessere Ergebnisse zu erzielen, das eigene Business zukunftsfähig zu machen oder mehr Wert aus den Produktionsanlagen und dem kompletten Ecosystem zu generieren. Dafür ist es ganz entscheidend, die Smart Factory als integralen Bestandteil einer breiter vernetzten Landschaft aus Informationstechnologie (IT) und Operational Technology (OT) zu betrachten.

2. Maschinen modernisieren

Manche Fertigungsunternehmen haben noch mechanische Systeme im Einsatz, die über 50 Jahre alt sind. Ohne moderne Technologien ist die Smart Factory aber nicht realisierbar. Das Internet of Things verbindet die physischen und digitalen Komponenten miteinander und ist damit die Grundvoraussetzung für eine intelligente Fabrik. Lassen sich veraltete Maschinen nicht Industrie-4.0-fähig machen, sollten sie ausgetauscht werden.

3. Servitization nicht vernachlässigen

Über die intelligente Automatisierung der Fertigung hinaus bietet das Internet of Things die Chance, die eigenen Aktivitäten auszubauen. So ermöglicht diese Technik auch neue Services und neue Geschäftsmodelle, bei denen Kunden etwa keine Maschine mehr kaufen, sondern nur noch für ihre konkrete Nutzung bezahlen. Der Wettbewerbsdruck, aber auch die steigenden Kundenerwartungen, machen diese Servitization immer mehr zu einem Muss für die Fertigungsbranche.


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Ausgabe:
bbr 07/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Westend61

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