20. NOVEMBER 2018

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Schweißspritzer adé


Fokus/Laser

Anlagen für das Schweißen mit Festkörperlaser benötigen ohnehin eine aufwendige Umhausung. Warum diese nicht gleich druckdicht ausführen, um im Vakuum zu schweißen?
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Kaum Schweißspritzer, hervorragende Schweißnahtqualitäten, weniger Laserleistung bei gleicher Einschweißtiefe oder mehr Einschweißtiefe bei gleicher Laserleistung kennzeichnen gegenüber konventionell lasergeschweißten Bauteilen unter atmosphärischem Druck die Vorteile des Laserschweißens im Unterdruck.

Im Gegensatz zum Elektronenstrahlschweißen, dass ein Feinvakuum von etwa 10-4 Millibar voraussetzt, reichen beim Laserschweißen im Unterdruck bereits Drücke von 100 bis 10 Millibar aus. Aufwand und Kosten zur Vakuumerzeugung fallen dadurch deutlich geringer aus, und die Evakuierzeiten verkürzen sich wirkungsvoll. Bei bestehenden Serienanlagen der Sitec liegen sie derzeit bei einer Sekunde.

Mit der flexiblen Integration einer eigenentwickelten Unterdruckkammer wird ›Clean welding by Sitec‹ in die etablierte Lasermaschinen-Baureihe LS und in Sonderanlagen jetzt als standardisierte Lösung angeboten.

Prinzipiell lassen sich alle Festkörperlaser unterschiedlichster Laserquellenhersteller integrieren. Der Grundaufbau der LS-Baureihe in Konsolbauweise bietet außerdem hervorragende Möglichkeiten der Automation des gesamten Laserprozesses.


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Ausgabe:
bbr 03/2018
Unternehmen:
Bilder:
Bild: Sitec
Bild: Sitec
Bild: Sitec

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