19. JUNI 2018

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Digital Performance als wachsende Herausforderung


70 Prozent der deutschen und 76 Prozent der weltweiten CIOs glauben, dass die steigende IT-Komplexität es unmöglich machen wird, die digitale Performance effektiv zu kontrollieren. So lautet das Ergebnis einer Studie des Digital-Performance-Management-Unternehmens Dynatrace.

Die Studie zeigt, wie stark die IT-Komplexität ansteigt: Eine einzige webbasierende oder mobile Transaktion nutzt durchschnittlich 35 verschiedene Systeme oder Komponenten. Vor fünf Jahren waren es noch 22. In Deutschland hat sich diese Anzahl von zwölf auf 29 Komponenten sogar mehr als verdoppelt.

Trend setzt sich fort
Dieses Wachstum wurde in den vergangenen Jahren durch die Einführung neuer Technologien vorangetrieben. Der Trend setzt sich fort, da weltweit 53 Prozent (in Deutschland 56 Prozent) der CIOs in den kommenden zwölf Monaten weitere Technologien einführen. Obwohl in Deutschland Multi-Cloud (84 Prozent), Microservices (76 Prozent) und Container (69 Prozent) leicht überdurchschnittlich genutzt werden, wollen die CIOs diese Technologien im nächsten Jahr noch stärker ausbauen.

Schon jetzt verbringen IT-Teams weltweit 29 Prozent (in Deutschland 28 Prozent) ihrer Zeit mit Performance-Problemen. Das kostet Unternehmen im Schnitt 2,5 Millionen US-Dollar (in Deutschland 2,1 Millionen US-Dollar) jährlich. Zur Lösung dieser Herausforderungen halten 81 Prozent KI zur Kontrolle der IT-Komplexität für kritisch. 83 Prozent der Befragten nutzen bereits oder in den kommenden zwölf Monaten KI-Lösungen, in Deutschland 85 Prozent.

„Unternehmen stehen heute unter enormem Druck: Sie müssen die Ansprüche einer digitalen Wirtschaft erfüllen und die Kunden mit Innovationen überzeugen“, sagt Matthias Scharer, VP of Business Operations bei Dynatrace. „Als Konsequenz wird die IT ständig weiter transformiert. So wird es immer schwieriger, die digitale Performance zu überwachen und Probleme schnell zu beheben.“

Herausforderung bei Multi-Cloud-Ökosystemen
• 76 Prozent (in Deutschland 70 Prozent) der CIOs sagen, durch die Multi-Cloud wird es besonders schwierig und zeitaufwendig, den Einfluss von Cloud-Services auf die User Experience zu kontrollieren und zu verstehen.
• 72 Prozent (in Deutschland 64 Prozent) beklagen, dass die IT sehr viel Zeit für das Monitoring verschiedener Cloud-Umgebungen benötigt, wenn sie neue Services installiert.
• 72 Prozent (in Deutschland 75 Prozent) glauben, dass das Monitoring der Performance von Microservices in Echtzeit fast unmöglich ist.
• 84 Prozent (in Deutschland 80 Prozent) der CIOs geben an, dass die Dynamik von Containern es erschwert, ihren Einfluss auf die Anwendungsperformance zu verstehen.

Die größten Herausforderungen für CIOs bei der Verwaltung von Microservices und Containern sind die Konfiguration und Wartung von Performance Monitoring (56 Prozent) sowie die Ermittlung der Service-Abhängigkeiten und -Interaktionen (54 Prozent).

Dabei sagen 74 Prozent der Befragten, dass die IT unter zu großem Druck steht, die oft unrealistischen Erwartungen von Fachabteilungen und Anwendern zu erfüllen. 78 Prozent glauben, dass es immer schwieriger wird, die dafür benötigte Zeit und die entsprechenden Kapazitäten zu finden. Vier von fünf CIOs haben Probleme, die technischen Metriken der digitalen Performance mit deren Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten abzubilden.

Hintergrund zur Studie
Die Studie „Tackling Hyper-Complexity in a Cloud Native World“ basiert auf einer weltweiten Umfrage unter 800 CIOs großer Unternehmen. Sie wurde im August 2017 von Vanson Bourne im Auftrag von Dynatrace durchgeführt. Die Stichprobe umfasste 200 Befragte in den USA, jeweils 100 aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und China sowie je 50 aus Australien, Brasilien, Mexiko und Singapur.

Datum:
28.02.2018
Unternehmen:
Bilder:
Dynatrace

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