19. JUNI 2018

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Wie von Geisterhand


Fokus/Intralogistik

Automated Guided Vehicles, kurz AGVs, oder auf Deutsch: fahrerlose Transportsysteme, werden seit den 80er-Jahren partiell im Automobilbau eingesetzt. Während sich diese Technik im Getriebe- und Motorenbau etabliert hat, finden sich im Karosseriebau auch aufgrund der anfangs unzuverlässigen und extrem teuren Technik heute nur vereinzelt Anwendungen.
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Die Programmierung erfolgt in der Regel auf zwei Ebenen:

• Kontrollierte Geschwindigkeit: Wenn ein Objekt oder eine Person in diesem Bereich erkannt wird, verlangsamt sich das AGV bis zur Freigabe des Bereiches.

• Not-Aus: Sobald ein Objekt in diesem Bereich erkannt wird, wird ein Not-Halt ausgelöst. Das heißt, die Motoren werden stromlos geschaltet oder die elektromagnetische Bremse eingeschaltet. Nach einer erneuten Freigabe nimmt das AGV den Betrieb wieder auf.

Systemausfälle schnell erkennen

Mit dem richtigen Design-Layout erreicht die elektronisch-optische Ausführung eine Sicherheitskategorie von SIL 3, 2 und PLD bei der Objekterkennung. Ferner wird der Zustand des AGV kontinuierlich überwacht und eine schnelle Identifizierung von Systemausfällen sichergestellt. Damit wird das Ausfallrisiko im Vergleich zu herkömmlichen Systemen auf einen Bruchteil reduziert.

Bei aller sicherheitsunterstützenden Technik muss auch das Umfeld der AGVs gewisse Anforderungen erfüllen, damit die Fahrzeuge sicher, korrekt und ohne Unterbrechung in Betrieb sein können. So ist die Strecke immer sauber zu halten, frei von Objekten, schmierigen und öligen Stellen, Flüssigkeiten oder Verunreinigungen, die den Kontakt zwischen den Antriebsrädern des AGV und dem Boden beeinträchtigen. Kisten, Karren, Gabelstapler oder andere Gegenstände sollten nicht auf der Strecke des AGVs stehen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, einen Sicherheitsabstand von einem halben Meter von gespeicherten Geräten oder Gegenständen zur Strecke des fahrerlosen Transportsystems einzuhalten.

www.tuenkers.de

Zahlen & Fakten

TÜNKERS bietet für die neun gängigsten Funktionen im Umfeld des Roboters einen industrietauglichen Baukasten mit robusten und wartungsfreien Bausteinen für eine effiziente Anlagentechnik.

Das Familienunternehmen hat sich aus dem Maschinenbau zum Global Player für Automationstechnik entwickelt. Tünkers erfindet, konstruiert, produziert und vertreibt seine Produkte komplett selbst. Seit mehr als 40 Jahren fertigt der Hersteller auch Elektromobile für die Rehabilitation und Logistik. Ein bewährtes Produkt in diesem Segment ist der Airport-Scooter, der unter anderem auf den Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf, Singapur, Paris und Dubai für den Transport von Gepäckwagen eingesetzt wird.

Das internationale Vertriebsnetz von Tünkers erstreckt sich mit Tochtergesellschaften weltweit über die wichtigsten Länder mit einem hohen Absatzpotenzial für Automationstechnik. Hierzu gehören zum Beispiel die USA, Mexiko, Brasilien, China, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Spanien.


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Ausgabe:
bbr 07/2017
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