17. FEBRUAR 2019

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Überblick mit ERP-System


Als Dienstleister für alle Aufgaben in der Prozesskette – von der Idee bis zum fertigen Teil – überzeugt Kuipers mit modernen Fertigungstechnologien, optimierten Prozess- und Steuerungsverfahren, effizienter Logistik und einer neuen Unternehmenssoftware.
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1924 als kleine Schmiede in Meppen gegründet, mausert sich das Familienunternehmen Kuipers schnell zu einem großen Blechverarbeiter in Deutschland. Neben dem Laserschneiden bietet Kuipers mittlerweile Biegen, Umformen, Pressen, Walzen, Schweißen, Zerspanen und das Montieren kompletter Funktionsbaugruppen an.

„Am jetzigen Standort sind wir seit zwölf Jahren. Der Schwerpunkt liegt in der Blechbearbeitung. Dort haben wir drei Leistungsschwerpunkte: CNC-Lasertechnik, Umformung und Schweißen“, beschreibt Michael Kuipers, der das Unternehmen in der vierten Generation leitet und im September 2017 von seinem Vater Wilhelm Kuipers übernommen hat. Kuipers beschäftigt 260 Mitarbeiter. Der Meppener Blechverarbeiter liefert überwiegend Komponenten für die regenerative Energie, Landmaschinen oder Trailerbau.

Neues ERP-System
Die in die Jahre gekommene Individualprogrammierung der Unternehmenssoftware stößt bei Kuipers 2011 an ihre Grenzen und wird von Abas ERP abgelöst. „Wir haben 60.000 aktive Artikel im System und ohne ein ERP-System wäre es nicht möglich, den Überblick zu behalten“, erläutert Michael Kuipers.

Die Entscheidung fällt nicht nur auf Abas ERP, weil sie von der Leistungsfähigkeit ideal zur Betriebsgröße passt, sondern vor allem aufgrund des Funktionsumfangs, der schon im Standard weitestgehend zum Blechbearbeitungsbetrieb passt. So sind sowohl die Lasermaschinen von Trumpf per bidirektionaler Wicam-Schnittstelle mit dem ERP-System verknüpft wie auch das automatische Lagersystem von Stopa. Auch die Gabelstaplerfahrer im Führerhaus erhalten ihre Fahraufträge automatisch von den Produktionsarbeitsplätzen auf ihr Display im Cockpit.

Transparent in Echtzeit
Die Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung läuft jetzt transparent in Echtzeit und bietet Auswertungen hinsichltich Effizienz und Produktivität – Daten, die zuvor aufwendig evaluiert wurden. Letztlich wurde der gesamte Prozessablauf optimiert und Arbeitsschritte reduziert, besonders im Bereich des Fertigungscontrollings“, berichtet Michael Kuipers. Das mittelständische Unternehmen nutzt Abas-Plug-Ins für das Dokumentenmanagement (DMS) und Advanced Planning and Scheduling (APS), ein Softwaremodul für die Fertigungsplanung.

„Unsere ERP-Software überzeugt mit Flexibilität und Effizienz, genauso wie mit der problemlosen Anpassung an sich ändernde Geschäftsprozesse und den reibungslosen Installationsabläufen“, so Kuipers. Alle wichtigen Stationen laufen in Abas ERP zusammen, ob Buchhaltung, Aufträge, Anlieferung von Waren, Lagerhaltung oder ihr Versand. Fast alle Bereiche laufen automatisiert, so werden Anlieferungen bei der Einlagerung gewogen und selbstständig vom ERP-System gebucht sowie Bleche und Arbeitsaufträge automatisch an die Maschinen übergeben.

„Die Besonderheit ist, dass wir eine Rückverfolgung des Materials sicherstellen können. Vor allem wissen wir, was eingelagert ist, von welchem Lieferanten es kommt, welche Charge es ist und wir können mit einem Mausklick die notwendigen Zertifikate, Zeugnisse und Materialeigenschaften aufrufen“, erklärt Michael Kuipers.


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Datum:
07.02.2019
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