17. FEBRUAR 2019

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Hoch hinaus für schnellere Abläufe


Beim mittelständischen Stahlhändler Kicherer wurde es eng. Der Ausbau des Sortiments sowie die steigenden Ansprüche an die Lieferfristen machten ein effizienteres Warenlager unabdingbar. Schließlich entschied sich das Unternehmen für ein flexibles Langgutlager von Kasto.
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Weitere Anforderungen waren ein stabiler, prozesssicherer Betrieb sowie die nahtlose Anbindung an das IT-System, da Kicherer schon seit 1995 auf ein papierloses Warenmanagement setzt. Zudem soll sich die Beladezeit deutlich reduzieren, wie Hans-Jörg Frick erklärt: „Im Moment fährt unser LKW zum Beladen durch sieben Hallen. Wenn es optimal läuft, braucht er dafür 75 Minuten. Ziel ist, die Zeit dafür auf unter eine Stunde zu reduzieren.“

Fünf Bediengeräte in drei Gassen

Die Kasto-Lösung basiert auf einem Unicompact-Lager, das mit einer Höhe von 15 und einer Länge von 115 Metern Platz für rund 10.000 Kassetten hat. Jede Kassette kann Materialien mit sechs Metern Länge und Traglasten bis 3,4 Tonnen aufnehmen. Das Ein- und Auslagern ermöglichen fünf Regalbediengeräte (RBG), die auf drei Regalgassen verteilt sind. Dabei übernimmt das zweite RBG in einer Regalgasse als „Slave“ überwiegend Einlager- und Austauschaufträge zwischen den Kasto-Wabenlager-Anlagen, Säge- und sekundäre Kommissionieraufträge.

Die geringen Anfahrmaße des Regalbediengerätes sorgen dafür, dass möglichst viel Raum für Lagerzwecke genutzt wird. Die RBG fahren mit bis zu 180 Metern pro Minute die Lagerplätze an und stellen das Langgut nach dem Prinzip „Ware-zur-Person“ zügig an den Ausgabestationen bereit. Direkt an das System angebunden sind drei Bandsägemaschinen vom Typ Kastowin F.

Fördertechnik für das Langgut
Um die kommissionierten Materialien automatisch an den Verladeplatz zu bringen, installiert Kasto zwei Manipulatoren auf getrennten Fahrschienen. Von diesen aus gelangt das Langgut über eine Fördertechnik zu einer von 25 Verladestationen. Zum Umwickeln mit Stretchfolie steht ebenfalls eine Station mit einer Verpackungsmaschine bereit. Das System ist für eine hohe Verfügbarkeit ausgelegt.

Sämtliche Bestandteile des neuen Logistik-Systems haben die IT-Abteilungen von Kicherer und Kasto in einer einheitlichen Software abgebildet. Dabei handelt es sich auch um eine mobile Variante des Warehouse Management Systems Kastologic. Neben der Einlagerung und Kommissionierung ist auch der Versand angebunden, inklusive einer Versandkontrolle. „Jeder Bund, der kommissioniert wurde, wird nochmal beim Beladen gescannt und automatisch in der Dispositionssoftware als geladen markiert,“ erklärt der IT-Experte Maximilian Utz von Kicherer.

So ist jeder einzelne Schritt, den das Material im Lager absolvieren muss, jederzeit einsehbar. Das vereinfacht die Bedienung, vermeidet Fehler und sorgt dafür, dass Kicherer seine hohe Lieferqualität und -schnelligkeit auch bei einem wachsenden Sortiment sicherstellen kann. „Kasto lieferte letztlich die für uns bessere Lösung“, betont Eberhard Frick. „Ich bin mir sicher, dass auch dieses Lager die hohe Leistung und Qualität haben wird, die wir von Kasto gewohnt sind.“


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Datum:
30.01.2019
Unternehmen:
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Kasto
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