17. FEBRUAR 2019

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Hoch hinaus für schnellere Abläufe


Beim mittelständischen Stahlhändler Kicherer wurde es eng. Der Ausbau des Sortiments sowie die steigenden Ansprüche an die Lieferfristen machten ein effizienteres Warenlager unabdingbar. Schließlich entschied sich das Unternehmen für ein flexibles Langgutlager von Kasto.
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„Wir haben ein tolles Programm, brauchen aber viel zu lange, um die LKWs zu beladen“, fasst Eberhard Frick, geschäftsführender Gesellschafter von Friedrich Kicherer, die Ausgangssituation zusammen. Schon während der ersten Berechnungen wurde den Beteiligten klar, dass nicht nur die Lagerkapazität, sondern auch der Warenfluss optimiert werden musste. Damit war der Neubau eines zweiten Stahlcenters beschlossen. Um eine optimale Lagerlösung zu erhalten, konsultierte Kicherer zwei bekannte Anbieter für Langgutlager – darunter Kasto.
 
Die Geschichte des Traditionsunternehmens Kicherer begann vor 300 Jahren. Gegründet als Nagelschmiede in der Innenstadt von Ellwangen übernahm 1884 Friedrich Kicherer das Geschäft, baute es zu einem Eisen- und Haushaltswarengeschäft aus und übergab es seinen Töchtern Auguste und Maria. 1950 stieg Ernst Frick ein und unterstützte in der Geschäftsleitung. 17 Jahre später übernahm er die „Friedrich Kicherer Eisenwarenhandlung“ komplett und entwickelte diese zum Großhandelsunternehmen weiter.

„Einer wird gewinnen
1978 sowie 1989 und 1992 traten Eberhard, Hans-Jörg und Gunter in die Führung des elterlichen Unternehmens ein. „Einer wird gewinnen“, erinnert sich Eberhard Frick an das Motto der drei Brüder, bezogen auf die damalige Wirtschaftslage: Die neu erschlossene Anbindung an das Autobahnnetz erhöhte den Konkurrenzdruck unter den Stahlhändlern. „Zunächst sah es so aus, als ob der Wettbewerb gewinnen würde“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter.

Doch durch die geschickte Erweiterung des Portfolios und die Optimierung der Logistik wuchs das Familienunternehmen weiter zu einem führenden Anbieter von Stahl, Eisenwaren, Bauartikeln und Bauelementen. Die jüngste Firmengeschichte ist geprägt von Neubauten, Geländezukäufen, Erweiterungen und Modernisierungen. 2014 wurde die Geschäftsleitung um die Mitgesellschafter Friederike und Daniel Frick erweitert und damit die Weichen zur Sicherung der Unternehmensnachfolge gestellt.

Heute zählt Kicherer zu den größten mittelständischen Stahlhandlungen in Deutschland und beschäftigt über 350 Mitarbeiter. Moderne Logistik und Lagertechnik ermöglichen einen Umschlag von 210.000 Tonnen Stahl pro Jahr. Sechs automatische Lagersysteme von Kasto und 44 Krananlagen optimieren dabei die Prozesse. Das erste hat der Lagerexperte 1995 in Ellwangen installiert.

Im Laufe der Zusammenarbeit kamen Regalanlagen für Röhren, Stapeljoche für Stahlbauprofile, Winkel und Siederohre sowie ein Uniline-3.0-Blechlager mit 610 Kassetten hinzu. Getrieben wurden die Investitionen meist durch das Ziel, das Sortiment auszubauen und schneller liefern zu können. „Unsere Erfahrungen mit den Kasto-Systemen sind durchweg positiv“, betont der Geschäftsführer.

Ziel: Deutlich schnellere Abfertigung
Den Zuschlag für das jüngste Projekt, einem Langgutlager mit zentraler Beladestation, erhielt erneut Kasto. Die flexible Lösung überzeugte Kicherer ebenso wie die Solidität, die Liefertreue und die positiven Erfahrungen, die der Ellwangener Stahlhändler sowohl auf menschlicher als auch auf technischer Ebene in den vergangenen Projekten mit dem Unternehmen aus Achern gesammelt hat.


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Datum:
30.01.2019
Unternehmen:
Bilder:
Kasto
Kasto
Kasto
Kasto
Kasto

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