11. DEZEMBER 2018

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Entgraten im Tauchbad


Die Benseler-Gruppe hat ihr Portfolio um ein Verfahren erweitert: das Chemische Badentgraten (CBE). Durch diese Technik lassen sich innen- und außenliegende Grate von Bauteilen aus niedrig- und unlegiertem Stahl entfernen, Kanten verrunden und raue Oberflächen glätten.

„Das Chemische Badentgraten erlebt aktuell eine kleine Renaissance“, sagt Silvio Peschke, Geschäftsführer von Benseler Sachsen. „Es gibt immer wieder Bauteile, für die genau dieses Verfahren das richtige ist – zum Beispiel, wenn sie weder thermisch noch mechanisch beansprucht werden dürfen.“ Das Verfahren eignet sich sowohl für Schüttgut als auch für Setzware.

Gereinigt, entfettet, umspült
Beim CBE-Prozess durchlaufen die Bauteile in Körben je nach Anforderung 14 bis 16 Stationen. Vor dem eigentlichen chemischen Entgraten werden die Komponenten gereinigt und entfettet. Danach geht es in das saure Wirkbad, dessen Zusammensetzung exakt auf die jeweiligen Materialeigenschaften abgestimmt ist. Damit die CBE-Flüssigkeit die Teile im Tauchbad komplett umspült, rotieren die Tauchkörbe und -blister nach einem festgelegten Bewegungsmuster. Nach dem mehrstufigen Spülen und der Passivierung werden die Werkstücke getrocknet.

„Das CBE ist ein abtragendes Verfahren“, so Silvio Peschke. „Der Abtrag erfolgt genau definiert und gleichmäßig an der gesamten benetzten Oberfläche des Werkstücks. Auch die nach dem Thermischen Entgraten teilweise zurückbleibenden festen Gratwurzeln lassen sich damit entfernen. Am Ende hält der Kunde ein montagefertiges Bauteil mit minimal verrundeten Ecken und Kanten und einer glänzenden Oberfläche in Händen.“

Datum:
04.12.2018
Unternehmen:
Bilder:
Benseler

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