20. NOVEMBER 2018

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Effiziente Spülwasseraufbereitung


Nachhaltig und wirtschaftlich produzieren – das wünschte sich Zinkpower Coating. Das Unternehmen ist auf die Pulverbeschichtung von Bauteilen aus Stahl und Aluminium spezialisiert. Zur Prozesswasseraufbereitung setzt es ein Vacudest-Vakuumdestillationssystem von H2O ein.
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Zinkpower Coating Schopsdorf eröffnete 2016 seine neue Pulverbeschichtung für Bauteile aus Stahl, feuerverzinktem Stahl und Aluminium mit Abmessungen bis 10 mal 1,2 mal 3,2 Meter und einem Stückgewicht bis 1,5 Tonnen. Die Produktionsanlage gewährleistet eine weitestgehend ausgasungsfreie Pulverbeschichtung in Architekturqualität.

Bei der Vorbehandlung zur Pulverbeschichtung von Bauteilen fallen rund 4.000 Kubikmeter Spülwasser jährlich an. Diese kommen aus der alkalischen oder sauren Entfettung, dem Passivieren oder den VE-Spülen. Dieses Spülwasser kann entweder durch einen Fachbetrieb entsorgt oder konventionell chemisch/physikalisch aufbereitet und in die öffentlichen Netze eingeleitet werden. Beides ist kostenintensiv und nicht mehr auf dem Stand der heutigen nachhaltigen Umweltstandards.

Nachhaltige Lösung
Besser macht es das Abwasser-Aufbereitungssystem von H2O aus dem süddeutschen Steinen. Das mit Vacudest-Vakuumdestillationsanlagen aufbereitete Wasser ist ideal für den Prozess geeignet und kann bei Zinkpower bedenkenlos als Spülwasser wiederverwendet werden. Über einen Ionentauscher nachbehandelt, bietet es beste VE-Wasser-Qualität und schont wertvolle Frischwasserressourcen. Die beim Verdampfen zurückbleibenden Verschmutzungen können kostenminimiert entsorgt werden.

Seit der Gründung der Unternehmensgruppe 1973 haben ökologische Aspekte die Entscheidung und Entwicklung der Standorte mitbestimmt. So zahlt sich das nachhaltige Engagement für den Umweltschutz und die Schonung der natürlichen Ressourcen für die Inhaberfamilie aus. Deshalb entschied sich Zinkpower für ein Vakuumdestillationssystem der Größe L 4.500 mit Clearcat.

Glasklares Destillat
Die Vakuumdestillation ist ein leistungsfähiges Trennverfahren zur Separation hochsiedender Verunreinigungen aus industriellen Prozesswässern. Trotzdem können besonders Öle und Fette nicht vollständig mit der Destillation abgetrennt werden. Dieser Effekt kann zu einer Eintrübung des Destillates führen. Gängige Nachbehandlungen basieren auf Koaleszenz-Abscheidern und Aktivkohlestufen. Neben den laufenden Kosten kommt auch noch die teure Nachbehandlung hinzu.


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Datum:
06.11.2018
Unternehmen:
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H2O
H2O
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