20. NOVEMBER 2018

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Sichere Verbindungen


Kurze Wege waren kennzeichnend für die Aufgabe, die ASK für die Stauff-Gruppe erledigte: Der Hydraulik-Dienstleister verrohrte für Stauff einen Prüfstand für die Impulsprüfung von Schlauchleitungen.
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Zum Prüfprogramm, das die Stauff-Gruppe in seinem Technologiezentrum durchführt, gehören diverse Dauer- und Belastungstests konfektionierter Schlauchleitungen. Die Schläuche werden dabei ohne Biegung einer ständig wechselnden Belastung zwischen fast drucklosem Zustand und Druckbeanspruchung (in der Regel 20 bis 33 Prozent über dem Betriebsdruck) ausgesetzt – bei einer Lastwechselhäufigkeit von ±0,25 Hertz. Gemessen wird die Zahl der Lastwechsel bis zum Ausfall der Schlauchleitungen.

Dynamische Impulsprüfungen von Schlauchleitungen
Da in der Praxis die Schläuche allerdings auch noch Biegebelastungen aushalten müssen, wird zudem der sogenannte Omega-Test oder der Half-Omega-Test vorgenommen. Bei diesen Tests wird eine Schlauchleitung bei genau definierten Druckwechselbelastungen wechselnden Biegebelastungen ausgesetzt. Damit wird sowohl die Haltbarkeit des Schlauchs als auch die Dichtigkeit der Verbindungselemente unter realitätsnahen Bedingungen bei dynamischen Anwendungen nachgewiesen.

Für diese Aufgabe betreibt Stauff in seinem Technologiezentrum mehrere Prüfstände, von denen kürzlich einer im Zuge eines Umbaus umfassend modernisiert und mit neuen Rohrleitungen ausgestattet wurde. Mit dieser Aufgabe hat Stauff das Unternehmen ASK Hydraulik in Plettenberg beauftragt.

Zu den Kernkompetenzen von ASK gehört die fachgerechte Verrohrung von Hydraulikanlagen. Dirk Schaaf, einer der beiden Geschäftsführer von ASK: „Unsere Servicetechniker verrohren auch komplexe Anlagen vor Ort. Das gilt für Neuanlagen ebenso wie für Umbau- und Reparaturarbeiten. Neben Schweiß- und Schneidringverbindungen nutzen wir – insbesondere bei anspruchsvollen Anwendungen – Rohrumformsysteme. Häufig ergänzen wir diese Dienstleistungen mit unserem Schlauchservice.“

Premiere für Montagemaschine
Die Verrohrung der Prüfanlage bei Stauff war für alle Beteiligten etwas Besonderes, weil sowohl das verwendete Verbindungssystem als auch die Montagemaschine von Stauff stammen und somit im eigenen Hause eingesetzt wurden. Dirk Schaaf: „Wir hatten zwei ältere Umformmaschinen eines anderen Herstellers im Einsatz, die wir zu Beginn des Jahres durch zwei Stauff-Form-Maschinen der neuesten Generation ersetzt haben.“

Eine zuverlässige Verbindung im Prüfanlagenbau
Damit war auch der Wechsel zu dem Umformsystem verbunden, mit dem Stauff sein Komplettangebot der Rohrverbindungstechnik um die „Königsklasse“ erweitert. An das Ende eines nahtlos kaltgezogenen Präzisionsstahlrohres oder Edelstahlrohres wird in einer elektrohydraulischen Maschine eine Kontur angeformt. Auf das Rohrende wird der Stauff-Formring mit fest verbundener Elastomerdichtung aufgeschoben.

In Kombination mit einem herkömmlichen Verschraubungskörper mit 24-Grad-Innenkonus und einer Überwurfmutter entsteht so eine formschlüssige Verbindung, die am einzig möglichen Leckagepfad sicher, dauerhaft und wartungsfrei abdichtet. Die Dichtwirkung wird vom Systemdruck der Hydraulikanlage unterstützt, sodass das neue Rohrumformsystem hervorragend für Hochdruck-Anwendungen oder für wechselnde Druckbelastungen geeignet ist.


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Datum:
01.11.2018
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