20. NOVEMBER 2018

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Schutzfolien für den Faserlaser


Polifilm Protection optimiert mit seinen Folien die Qualität und Prozesseffizienz beim Schneiden von Edelstahl, Aluminium und beschichteten Blechen mittels Faserlaser. Auf der Euroblech zeigt der Hersteller unter anderem eine transparente Schutzfolie für den Faserlaser.

Beim Schneiden von Edelstahloberflächen, strukturierten Metallen und beschichteten oder lackierten Blechen erfreut sich der Faserlaser immer größerer Beliebtheit. Doch bislang fehlte dem Markt gerade für diese Anwendung eine transparente Schutzfolie, die die wertvollen Oberflächen schützt und gleichzeitig eine Sichtkontrolle erlaubt.

Transparente Schutzfolie für den Faserlaser
Diese Lücke schließt Polifilm Protection jetzt mit der PF34C. Die transparente Laserschutzfolie für den Schnitt mit dem Faserlaser schützt Edelstahloberflächen, Metalloberflächen und Bleche vor Kratzern und Beschädigungen während der Bearbeitung, der Lagerung und dem Transport. Sie garantiert optimale Schneideergebnisse und stellt eine hohe Klebkraft und ein rückstandsfreies Abziehen sicher. Zudem hinterlässt die transparente Folie keine schwarzen Kohlenstoffrückstände an den Schneidekanten und macht Reinigungsprozesse überflüssig.

„Die PF34C revolutioniert das Schneiden von Edelstahl und lackierten und beschichteten Blechen mit dem Faserlaser“, erklärt Thomas Mähner, Leiter Entwicklung bei Polifilm. „Bisher konnte man die Qualität nur am Ende des Prozesses prüfen und musste hierzu die Schutzfolie abziehen. Nun kann die Qualitätskontrolle im laufenden Prozess erfolgen. Das bringt gleich zwei Vorteile: Der Betrieb spart die Zeit für das Abziehen einer Schutzfolie zum Zweck der Prüfung und Produktionsfehler werden schneller erkannt, was die Ausschussrate senkt.“

Universelle Laserschutzfolie
Die zweite Neuheit von Polifilm ist die PF84C. Diese Schutzfolie schützt empfindliche Oberflächen aus Edelstahl oder Aluminium während des Laserschnitts vor Kratzern oder Schäden durch Funkenflug. Sie ist sowohl für CO2-Laser als auch für Faserlaser geeignet. In Kombination mit einem Faserlaser beschleunigt sie auch den Schneidevorgang.

Möglich wird dies dank der von Polifilm entwickelten und im Fraunhofer Institut getesteten Rezeptur: Herkömmliche Laserschutzfolien verschlechtern ab einer gewissen Geschwindigkeit die Schnittqualität. Der Faserlaser wird unnötig ausgebremst. Bei der PF84C gelang es jedoch mithilfe spezieller Additive, die Absorption des Laserstrahls zu steigern.

Für Betriebe bedeutet das: Selbst bei anspruchsvollen Schneidegeometrien und Mustern kann der Faserlaser mit voller Geschwindigkeit gefahren werden, ohne dass ein Vorschneiden nötig wäre. Die Schnittkanten sind sauber, glatt und weisen keinen Grat auf. Nacharbeiten und die Produktion von Ausschuss werden reduziert. Ähnliches gilt für die Bearbeitung von Aluminium: Zwar weist das Metall eine geringere Absorptionsrate auf – doch mit der PF84C gelang es Polifilm, die Rate um 50 Prozent zu steigern.

Hinzu kommt: Die Laserschutzfolie haftet optimal auf der Oberfläche. Es kommt weder beim Schneiden, noch beim initialen Einstich zu einer Blasenbildung. Dennoch lässt sich die PF84C rückstandslos abziehen, ohne zu reißen. Nicht zuletzt kann die recycelbare PF84C während der Weiterverarbeitung – etwa beim Kanten, Biegen oder Stanzen – auf dem Blech verbleiben und schützt die Oberfläche dank ihrer UV-Beständigkeit über lange Zeit.

„All diese Eigenschaften haben uns die Hersteller von Laserschneidmaschinen bestätigt“, so Mähner. „Zusätzlich hat sich gezeigt, dass die Laserdüse dank der Schneidleistung der PF84C weniger verschmutzt. Die Reinigungsintervalle verlängern sich, was wiederum der Produktivität zugutekommt.“

Datum:
12.09.2018
Unternehmen:
Bilder:
Polifilm Protection
Polifilm Protection
Polifilm Protection
Polifilm Protection

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