18. JULI 2018

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Mit CO2-Schnee rückstandsfrei reinigen


Mit der Quattro-Clean Schneestrahlreinigung bietet ACP eine Lösung, mit der sich unterschiedliche Reinigungsaufgaben stabil, reproduzierbar und kosteneffizient erfüllen lassen. Die Technik lässt sich individuell anpassen und einfach automatisieren.

Die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich durch Trends wie zunehmend kleinere und komplexere Bauteile und Komponenten, kürzere Produktlebenszyklen, geringere Stückzahlen bis hin zur Losgröße eins, der Einsatz neuer Werkstoffe und Materialkombinationen. Elektromobilität, autonomes Fahren und Industrie 4.0 sind weitere Entwicklungen, die Auswirkungen auf die Teilereinigung haben.
 
Skalierbare Reinigungslösung
Für diese Anwendungsfälle bietet ACP mit der Quattro-Clean-Schneestrahltechnik eine prozesssichere, wirtschaftliche Lösung. Das skalierbare Reinigungssystem lässt sich einfach an unterschiedliche Bauteilgeometrien für eine selektive oder ganzflächige Behandlung anpassen.

Reinigungsmedium bei diesem umweltneutralen Verfahren ist – im Gegensatz zu Trockeneis – flüssiges Kohlenstoffdioxid, das als Nebenprodukt bei chemischen Prozessen und der Energiegewinnung aus Biomasse entsteht. Es ist praktisch unbegrenzt haltbar und wird in Flaschen oder Tanks bereitgestellt.

Trockene, rückstandsfreie und gezielte Reinigung
Das flüssige CO2 wird durch die verschleißfreie Zweistoffring-Düse des ACP-Systems geleitet und entspannt beim Austritt zu feinen CO2-Kristallen. Sie werden durch einen ringförmigen Druckluft-Mantelstrahl gebündelt und auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Diese Technologie sorgt für eine homogene Reinigungsleistung – auch bei großflächigeren Anwendungen mit mehreren Düsen.

Trifft der gut fokussierbare, -78,5 Grad Celsius kalte Druckluftstrahl auf die zu reinigende Oberfläche auf, kommt es zu einer Kombination aus thermischem, mechanischem, Sublimations- und Lösemitteleffekt. Durch diese vier Wirkmechanismen entfernt das Quattro-Clean-System filmische Kontaminationen, beispielsweise Reste von Kühlschmiermitteln, Bearbeitungsölen, Polierpasten, Trennmitteln und Silikonen sowie partikuläre Verunreinigungen wie Späne, Staub und Abrieb zuverlässig.

Da die Reinigung durch den ungiftigen CO2-Schnee materialschonend erfolgt, können auch empfindliche und fein strukturierte Oberflächen behandelt werden. Durch die aerodynamische Kraft des Strahls werden abgelöste Verunreinigen weggeströmt und gemeinsam mit dem in den gasförmigen Zustand sublimierten CO2 aus der Reinigungszelle abgesaugt. Die Werkstücke sind nach der Reinigung trocken und können sofort weiterverarbeitet oder verpackt werden.

Reinigungslösung für unterschiedlichste Produkte
Die Quattro-Clean-Schneestrahltechnik hat sich in verschiedenen Branchen bewährt. Durch sein modulares Konzept ermöglicht das Quattro-Clean-System der ACP die einfache und platzsparende Anpassung an kundenspezifische Aufgaben. So lassen sich manuelle und teilautomatisierte Reinigungssysteme ebenso realisieren wie vollautomatische Lösungen, inklusive Integration in bestehende Fertigungs-, Montage- und Verpackungslinien.

Prozessparameter wie Volumenströme für Druckluft und Kohlendioxid sowie Strahlzeit werden durch Reinigungsversuche im Technikum von ACP exakt auf die jeweilige Anwendung, die Materialeigenschaften sowie die Kontaminationen abgestimmt. Sie können als Reinigungsprogramme in der Anlagensteuerung hinterlegt werden. Systeme in Reinraumausführung lassen sich entsprechend der Aufgabenstellung mit einem lokalen Reinraumsystem und einer speziellen Absaugung realisieren.

Datum:
04.07.2018
Unternehmen:
Bilder:
ACP
ACP
HSG-Imat
ACP

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