19. JUNI 2018

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Finanzspritze für Filtertechnik


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erleichtert mit seinem Förderprogramm zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien die Anschaffung einer Absaug- und Filtertechnik. In rund 150 Fällen verhalf Teka seinen Kunden zur staatlichen Finanzspritze.

Profitabel für kleine und mittelständische Unternehmen
„Wir mussten etwas für unsere Energiebilanz tun“, berichtet Geschäftsführerin Marion Rosing von Elsing-Brüning. Der Spezialist für Sonder- und Individuallösungen im Maschinen-, Anlagen- und Laborbau aus dem münsterländischen Gescher stand erst im vergangenen Jahr vor der Situation, dass sich die Energiekosten mit zunehmenden Kapazitäten und wachsendem Maschinenpark für die 4.000 Quadratmeter große Produktion vervierfacht hatten.

So fiel die Entscheidung leicht, für die neue Edelstahlfertigungsanlage und auf den Handschweißplätzen Filter- und Absaugtechnik von Teka einzusetzen. Nach intensiver Beratung entschied sich der Schweißfachbetrieb für zwei Filtercube-Anlagen inklusive Absaugarmen, die für saubere Luft an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig sorgen.

Die Ansaugung der schadstoffhaltigen Luft erfolgt über ein Rohrleitungssystem in die Filterselektion. Dort werden die Schadstoffpartikel mit einem Abscheidegrad von nahezu 100 Prozent an der Oberfläche der Filterpatronen angelagert. Die Filtercube-Anlagen überzeugen durch niedrige Emissionswerte und bieten eine hohe Leistung bei geringen Druckverlusten. So werden auch alveolengängige Partikel kleiner 0,4 Mikrometer abgeschieden.
 
Keine Kleckerbeträge
„Man muss sich einfach einmal mit der Materie befassen. Es lohnt sich. Es handelt sich schließlich um anständige Summen und keine Kleckerbeträge“, resümiert Marion Rosing und ergänzt:  „Bei Fragen standen wir nie allein. Wir konnten uns immer an Teka wenden und haben die Hilfe erhalten, die wir brauchten.“

„So wie bei Elsing-Brüning steht derzeit bei vielen Unternehmen der Austausch von Anlagen an, oftmals fehlen jedoch zeitliche Kapazitäten für die nicht selten monatelang dauernde Förderprozedur“, berichtet Uwe Heinz, Teka-Vertriebsleiter. Genau hier setzt der Service von Teka an: In die Beratungsgespräche fließen die Hinweise auf die Fördermittel und Informationen zur Beantragung ein. „Wichtig ist, die Anträge vor der Anlagenbestellung einzureichen“, ergänzt Uwe Heinz.

Aktuell steigt die Nachfrage nach dem Förder-Service von Teka zur Reduzierung von Investitionskosten. Neuinvestitionen werden nicht nur durch die Belastung zunehmender Energiekosten, sondern auch von der gesetzlich vorgeschriebenen Absenkung des Staubgrenzwertes angetrieben. Bis Ende 2018 müssen Unternehmen die Einhaltung des Staubgrenzwertes für lungengängie Stäube von 1,25 anstatt bisher 3 Milligramm pro Kubikmeter Luft sicherstellen.

100 Prozent Bewilligungsquote
„Die durch uns erzielte Bewilligungsquote liegt bei 100 Prozent. Unsere Kunden vertrauen uns in diesem Segment“, so Teka-Geschäftsführer Erwin Telöken. Er betont, dass auch über das weit verzweigte Händlernetz eine fördertechnische Beratung, zum Beispiel durch beauftragte Energieberater, sichergestellt sei. Noch bis Ende 2019 läuft das BAFA-Förderprogramm.

Datum:
11.06.2018
Unternehmen:
Bilder:
Teka

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