20. AUGUST 2018

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Smart Factory as a Service


Die Digitalisierung ermöglicht neue Produktionsmethoden und verlangt nach neuen Geschäftsmodellen. Wie die aussehen können, stellen MHP, Kuka und Munich Re in der Smart Factory as a Service vor. Die flexible Kleinserienproduktion wird damit wirtschaftlich umsetzbar.

MHP, Kuka und Munich Re stellten Ende Juni die „Smart Factory as a Service“ vor und präsentieren damit ein neues Geschäftsmodell, das die Produktionsprozesse der Automobilindustrie revolutionieren könnte. Dazu bündeln die drei Unternehmen ihre Kompetenzen: Die automatisierte Produktion wird von Kuka entwickelt, MHP stellt als Digitalisierungsexperte die Systemintegration sicher. Munich Re komplettiert das Geschäftsmodell mit integriertem Risikomanagement und Finanzierungsmodellen.

Markteintrittszeit neuer Produkte enorm verkürzen
Die Smart Factory as a Service wird die Markteintrittszeit neuer Produkte um bis zu 30 Prozent verkürzen können und verbessert so eine der wettbewerbsentscheidenden Kennzahlen für produzierende Unternehmen. Dafür ist das Zusammenspiel der Partnerschaft und die Kombination sich ergänzender Expertise essentiell.

Gemeinsam verfolgen die drei Partner das Ziel, die Wertschöpfungskette zu digitalisieren, einen durchgängigen Datenfluss in hoher Qualität umzusetzen und bisher unverbundene Bereiche des Produktionsentwicklungsprozesses zu verschmelzen. Die Smart Factory as a Service wird selbstständig und flexibel unterschiedliche Produkttypen in beliebiger Stückzahl produzieren.
 
Flexibel und schnell reagieren
Die skalierbare Integration von Entwicklung, Produktion und eingebettetem Risiko- sowie Finanzmanagement ermöglicht die Realisierung der Synergien entlang der Wertschöpfungskette. Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender bei Kuka, erklärt: „Die Wandlungsfähigkeit einer Anlage ist entscheidendes Kriterium für die Zukunftsfähigkeit der Produktion. Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, flexibel und schnell auf Marktanforderungen reagieren zu müssen. Dieses Projekt leistet das.“

Dr. Ralf Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, MHP: „Beschleunigung kann nicht mehr nur in der Produktion alleine stattfinden, sondern in einer geschlossenen „Engineering Value Chain“ – das bedeutet Durchgängigkeit in Daten, Prozesse und Organisationen. Dieser End-to-End-Fluss ermöglicht die Optimierung einer individualisierten Produktion: eine kundenindividuelle Massenproduktion mit den Werkzeugen der Serienproduktion.“

Dr. Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re: „Die Kombination moderner Produktionstechnik, digitaler Vernetzung aller Prozesse sowie Risikomanagement und Finanzkraft ermöglichen eine neuartige Form der Produktion. Die wollen wir gemeinsam mit Kunden entwickeln und sie so auf ihrem Weg in eine digitale Zukunft unterstützen.“

Smart Factory as a Service live begutachten
In der Smart Factory as a Service im dynamischen Werksviertel von München kann die Produktion von morgen heute schon live erlebt werden. Sie veranschaulicht und unterstützt die Realisierung neuer Geschäftsmodelle. Die Location bietet Raum zum Austausch über verschiedene Industrien hinweg.

Datum:
17.07.2018
Unternehmen:

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