20. NOVEMBER 2018

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Wasser ist zum Schneiden da


Eisen Neumüller beweist nicht nur, dass sich neue Dienstleistungsangebote lohnen, sondern auch, dass Wasser und Stahl durchaus miteinander harmonieren können. Im konkreten Fall in Form einer Wasserstrahl-Schneidanlage von STM Stein-Moser.
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Was passiert, wenn ein Stahl- und Schrotthändler seinen Kunden einen Zusatznutzen bieten möchte, dazu im Internet recherchiert und schließlich eine Entscheidung trifft? Ganz einfach: Er schafft sich ein Wasserstrahl-Schneidsystem an. Zugegeben, das klingt nicht unbedingt nach einer alltäglichen Lösung – aber einer mit Potenzial, wie das Beispiel von Eisen Neumüller im niederösterreichischen Ennsdorf zeigt.

1966 von Herma und Johann Neumüller gegründet, hat sich Eisen Neumüller zu einem modernen Stahlhändler und Entsorgungsbetrieb Österreichs entwickelt. Die rund 110 Mitarbeiter schlagen auf einer Gesamtfläche von rund 100.000 Quadratmeter bis zu 400.000 Tonnen pro Jahr um und erwirtschafteten damit einen Umsatz von 142 Millionen Euro. Die Lage im Ennsdorfer Hafen samt eigener Kai- und Gleisanlage ist logistisch günstig.

Neue Geschäftsfelder gesucht
„Die unterschiedlichsten Produkte für den Stahlbau bieten wir ja schon lange an, das ist nichts Neues für uns. Oft sind aber auch Kunden mit Stahl-Schneidewünschen an uns herangetreten, deren Anforderungen so spezifisch waren, dass wir die Aufträge schlussendlich außer Haus geben mussten. Das war für uns der Anstoß, über eine Verbreiterung unseres Dienstleistungsangebots nachzudenken“, erzählt Simon Schuster, Marketing- und IT-Leiter bei Eisen Neumüller.

„Wir wollten unseren Kunden einen attraktiven Zusatznutzen bieten, mussten dabei aber gleichzeitig aufpassen, dass wir mit ihnen nicht in direkte Konkurrenz treten. Vereinfacht könnte man also sagen, wir haben uns damit auf die Suche nach einer eierlegenden Wollmilchsau begeben“, erklärt Schuster. Die Anforderungen waren also soweit klar, die dafür nötige Schneidetechnik weniger.

Schuster gesteht: „Wir sind zu Beginn ziemlich unbedarft an die Suche rangegangen. Im Nachhinein betrachtet war das aber kein Fehler – eher im Gegenteil. So konnten wir uns unvoreingenommen über die unterschiedlichen Technologien sowie deren Vor- und Nachteile informieren“, erinnert sich Schuster.

Schneiden mit Wasserstrahl
Jürgen Moser, Geschäftsführer von STM, kennt diese Unentschlossenheit. „Gerade Lohnschneider sind anfangs sehr unspezifisch, was ihre Anforderungen entspricht. Eisen Neumüller beispielsweise wusste nur, dass man damit auch Rechteckrohre schneiden möchte. Nachdem das kein größeres Problem für uns war und wir ihnen noch mehr Vorzüge präsentieren konnten, waren sie von der Flexibilität unserer Wasserstrahl-Schneidsysteme ganz begeistert“, weiß er.

STM entwickelt seit 1992 Wasserstrahl-Schneidanlagen für die Stahl-, Aluminium-, Metall-, Verbundstoff-, Stein- und Glasindustrie. „Die Testschnitte haben gezeigt, dass man mit diesem System energie- und kostensparend nahezu alle Materialien schneiden kann und es unsere Anforderung erfüllt. Hinzu kommt, dass es – im Gegensatz zu Laser oder Plasma – ein kalter Schnitt ist und es zu keinen thermischen Verformungen oder Materialverhärtungen kommt“, freut sich Schuster.


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Datum:
23.05.2018
Unternehmen:
Bilder:
STM
STM
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