19. JUNI 2018

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Ressourcen sparen beim Wasserstrahlschneiden


Das One-Clean-System von STM mit dem Modul zur vollautomatischen Wiederaufbereitung von Abrasivsand macht Wasserstrahl-Schneidanlagen jetzt noch rentabler und zugleich nachhaltiger.

Wasserstrahlschneidanlagen benötigen für den laufenden Betrieb Wasser und Abrasivsand. Letzterer ist der größte Kostenfaktor beim Wasserstrahlschneiden und eine knappe Ressource. Dieses Potenzial hat der Wasserstrahlschneidanlagen-Hersteller STM erkannt und mit dem One Clean ein modulares System zur Schonung dieser Ressource entwickelt.

Hälfte des Abrasivsands recyceln
Das Abrasiv-Recycling-Modul des One-Clean-Systems ermöglicht es, mehr als die Hälfte des Granatsands für weitere Schneidaufträge zu recyceln. Das spart Beschaffungs-, Entsorgungs- und Transportkosten, die bei rund 50 Tonnen Abrasiv-Verbrauch pro Jahr eine Amortisierung der Anschaffung in drei bis fünf Jahren möglich machen.

„Es freut uns, dass das System nicht nur unsere Kunden begeistert, sondern auch die Jury des Staatspreises Innovation überzeugt hat“, so STM-Geschäftsführer Jürgen Moser. Das One-Clean-System ist für den Sonderpreis Econovius 2018 nominiert, mit dem die Wirtschaftskammer Österreich innovative Leistungen von KMUs auszeichnet. Interessenten können sich von 17. bis 19. April auf der Cutting World in Essen Live-Schneidvorführungen ansehen.

Das Recycling-Verfahren
Ein Hydrofilter sondert Grob- und Feinteile aus dem gebrauchten Abrasiv in den Auffangbehälter des Basismoduls ab, wobei zu grobe und zu feine Bestandteile ausgeschieden werden. Das Gebrauchtabrasiv wird energieeffizient getrocknet und automatisch mit neuem Abrasiv aus dem Abrasivbehälter vermischt, um eine stabil hohe Abrasivqualität zu gewährleisten.

Mit diesem System sind je nach Qualität und Schneidgeschwindigkeit bis zu 55 Prozent des gebrauchten Abrasivs wiederverwendbar. Der Energieaufwand für die Wiederaufbereitung des Abrasivs ist mit drei bis sechs Kilowatt minimal. „Die Schnittqualität bleibt im Vergleich zu neuem Abrasiv gleich“, so Jürgen Moser. „Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget.“

Das Abrasiv-Recycling ist eines von fünf Modulen des One-Clean-Systems. Die Anlage kann mit einem kleinen Investment in Betrieb gesetzt und nach Bedarf erweitert werden. Eine solide Konstruktion, ein Zentralrahmen aus Edelstahl und die Verkleidung aus Aluminium garantieren Verschleißfestigkeit und Belastbarkeit.

Platzsparend und kompatibel
Das System kann sowohl bei Anlagen von STM als auch bei Anlagen von Fremdfirmen direkt eingesetzt werden. Alle Module sind auf engem Raum verbaut, der Energiebedarf ist fünfmal niedriger als bei vergleichbaren Systemen.

Datum:
07.03.2018
Unternehmen:
Bilder:
STM
STM
STM

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