19. JUNI 2018

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Anziehungskraft


MS-Schramberg setzt beim Sondermaschinenbau und der Automatisierungstechnik auf Solidworks Simulation von Dassault Systèmes.

Mehr als 5.000 kundenspezifische Artikel stehen auf den Produktionslisten von MS-Schramberg, dem Unternehmen, bei dem sich fast alles um die Anziehungskraft von Magneten dreht. Die mittelständische Unternehmensgruppe hat sich rasant entwickelt, vom Auftragsfertiger mit CAD hin zum Spezialisten für Magnet- und Kunststofftechnik.

Norman Wittke ist einer von zwei Geschäftsführern der MS-Schramberg und mitverantwortlich für den erfolgreichen Kurs. Für ihn haben drei Faktoren den Kurs ermöglicht: „Zum einen sind das unsere Mitarbeiter, zum anderen die Entwicklung unserer Standorte sowie die Implementierung einer durchgängigen Softwarelandschaft.“

Lösungskompetenzen
Umfassende Lösungskompetenzen lautet der Anspruch, den MS-Schramberg an sich stellt. Das Unternehmen begleitet seine Kunden von Anfang an mit seinem magnet- und fertigungstechnischen Wissen. Das beginnt bei der Materialentwicklung bis hin zu individuellen Entwicklungen im Sondermaschinenbau und der Automatisierungstechnik.

Langjährige Partnerschaft
Seine Unternehmensprozesse bildet MS-Schramberg in einer PLM-Lösung ab, die CAD- und CAM-Systeme, Simulation, Fertigung, Produktdatenmanagement und Ressourcenplanung zu einem effizienten Steuerungstool verbinden. Konstruiert wird in Schramberg seit mehr als einem Jahrzehnt mit Solidworks. Ebenso lange währt die Partnerschaft mit DPS Software. Das jüngste Projekt: die Erweiterung des Portfolios mit Solidworks Simulation.

Simulation als Lösung
Ausgangspunkt für die Erweiterung war ein Spritzgussteil aus der Fertigung von MS-Schramberg. Dessen Anguss-Stück verursachte durch unkontrollierten Bruch massive Probleme. Der erste Schritt war die Simulation des Ist-Zustands. Das Ergebnis: Die Simulation spiegelt 1:1 das Problem wieder, das aus der Praxis bereits bekannt war.

Im nächsten Schritt ging es darum, für das Problemteil eine neue oder optimierte Geometrie zu finden. Das Ergebnis: Die auftretenden Spannungen lassen sich durch konstruktive Wege reduzieren und der Bruch des Teils verhindern. Jedoch stand der vorgeschlagene Weg im Widerspruch zu den bisherigen Erfahrungen.

Dennoch bauten die Beteiligten das Werkzeug mit den von Solidworks Simulation empfohlenen Parametern. Das Ergebnis verblüffte alle: Das konstruktiv veränderte Teil bricht nicht mehr. Heute ist das Teil in Serie umgesetzt und die Produktion funktioniert reibungslos.

Datum:
15.01.2018
Unternehmen:
Bilder:
DPS Software
DPS Software
DPS Software

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