Messen Und Ausstellungen

Guter Start ins neue Jahr

Vom 5. bis 8. Februar 2019 stehen während des Leipziger Messedoppels Intec und Z neue Entwicklungen und Angebote für die Metallbearbeitung im Blickpunkt.

07. November 2018
Zur Intec ist auch 2019 wieder die gesamte Bandbreite der Metallbearbeitung vertreten. Bild: Leipziger Messe/Uwe Frauendorf
Zur Intec ist auch 2019 wieder die gesamte Bandbreite der Metallbearbeitung vertreten. (Bild: Leipziger Messe/Uwe Frauendorf)

Wenn im Februar 2019 die Hallen der Leipziger Messe öffnen, laden Intec und Z zum ersten wichtigen internationalen Branchentreff des Jahres für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung und Zulieferindustrie in Europa ein. Auf dem Messeverbund zeigen rund 1.300 Aussteller Produktneuheiten, ausgefeilte Technik und komplexe Dienstleistungen. 

»Der Zuspruch für die 2019er-Auflage der Intec und Z ist sehr groß, und wir sind optimistisch, die starke Position unter den europäischen Industriemessen weiter zu festigen. Aussteller und Besucher können auch im nächsten Jahr eine umfassende Angebotspalette für alle Facetten der Metallbe- und -verarbeitung sowie der Zulieferindustrie erwarten«, erklärt Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe.

Die Intec gehört zu den führenden Messen für die Metallbearbeitung in Europa. Vor allem die vergangenen Messeausgaben zeichneten sich durch ein überdurchschnittliches quantitatives Wachstum und qualitative Erweiterungen aus. Wichtige Marktführer der Werkzeugmaschinenbranche und renommierte Anbieter von Präzisionswerkzeugen aus dem In- und Ausland wie Yamazaki Mazak, DMG Mori, Hermle und Horn sind 2019 wieder vertreten. Auch Profiroll Technologies, BLM, Knuth Werkzeugmaschinen sowie Trumpf stellen auf der Messe aus. Die meisten großen deutschen Maschinenbauzentren – vor allem Südwest- und Mitteldeutschland – zeigen eine starke Präsenz.

Als Partner im Verbund geht zeitgleich die Z, eine der wichtigsten europäischen Zuliefermessen, an den Start. Deutsche und ausländische Zulieferer demonstrieren auf der Z 2019 ihre Leistungsstärke und Innovationskraft als Partner von Finalproduzenten und Systemlieferanten. Die Zuliefermesse hat im nächsten Jahr wieder viele Aussteller, die der Nachfrage nach Teilen und Komponenten aus Metallen, Kunststoffen und neuartigen Werkstoffen nachkommen, zu bieten. Technische Dienstleistungen für die Industrie sind ein weiterer wichtiger Baustein des Messeportfolios. Traditionell zieht die Z Fachleute aus allen deutschen Industrieregionen sowie west- und osteuropäischen Ländern an. Der Anteil der Aussteller aus dem Ausland liegt bei rund 30 Prozent und verdeutlicht die internationale Ausstrahlung der Zuliefermesse. 

Sonderschauen mit Potenzial

Praxisorientierung und branchenübergreifende Informationen für die Industrie sind das Markenzeichen des Fachprogramms auf dem Messeverbund. Die für 2019 neu konzipierte Sonderschau ›Additiv + Hybrid – neue Fertigungstechnologien im Einsatz‹ zeigt mit aufmerksamkeitsstarken Exponaten, wie sich in der Kombination klassischer Fertigungsverfahren mit neuartigen Technologien die Grenzen herkömmlicher Prozesse überwinden lassen. Das in die Schau integrierte Expertenforum gibt an allen vier Messetagen in konzentrierter Form Einblick in den aktuellen Stand der Technik und bietet Beispiele für bereits in der Praxis eingesetzte Lösungen.

Die moderne Industrie steuert auf eine neue Generation von intelligenten, vernetzten Systemen zu – zum einen in der Fertigung, zum anderen in den Produkten selbst. Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei die Sensorik. In der Sonderschau ›Sensorik – auf dem Weg zum intelligenten Produkt. Lösungen, Trends, Potenziale‹ stellen Intec und Z den Anwendungsnutzen und die Herausforderungen in den Fokus. Auch hier greift ein begleitendes Forum ausgewählte Problemstellungen auf und stellt Lösungsansätze vor.

Premiere für Fachforum

Im nächsten Jahr wird am 7. Februar das Fachforum ›New Mobility‹ zum ersten Mal im Rahmen der Intec und Z ausgerichtet. Vorträge von renommierten Experten aus Industrie und Politik – unter anderem Best-Practice-Beispiele sowie Handlungsstrategien von Unternehmen und Regionen – warten auf die Teilnehmer. Eine Podiumsdiskussion rundet das Fachforum, das die Leipziger Messe in Kooperation mit dem ACOD Automotive Cluster Ostdeutschland veranstaltet, ab. Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber: »Das Fachforum bietet eine Plattform für Betrachtungen und Diskussionen zu den Herausforderungen und Chancen für die Fertigungstechnik und Zulieferindustrie, die neue Fahrzeugantriebe mit sich bringen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen ist es uns wichtig, das Thema auf unserem Messedoppel aufzugreifen.«

Erschienen in Ausgabe: 07/2018